Mrz
02
2009
0

Visualisierung via Social Network Analysis (SNA): Beispiel formale und informelle Entscheidungswege

orgnet.com bietet Dienstleistungen im Bereich Social Network Analysis (SNA) an. SNA ist in der Sozialforschung eine Methode, Kommunikation, Hierarchien, Positionen, etc. in Netzwerken zu untersuchen und zu visualisieren.

Auf ihrer eigenen Webseite veranschaulichen die Leute von orgnet.com beispielhaft formale und informelle Strukturen in Organisationen, Unternehmen, etc. Im Folgenden übersetze ich mal ein, wie ich finde, besonders schönes Beispiel: formale und informelle Entscheidungswege. Hier gehts zum Original.

Entscheidungen in Organisationen

Entscheidungen werden nicht isoliert getroffen – ein Netzwerk, bestehend aus einflussnehmenden Verbindungen, beeinflusst jede wichtige Entscheidung. Wer hat besonder viel Einfluss, wenn wichtige Entscheidungen in der Organisation getroffen werden? Sind es die eigenen Mitarbeiter? Von außen kommende Experten? Beachten einige Manager den Input ihrer Mitarbeiter, während andere eher auf der Grundlage höher rangiger Manager entscheiden, oder auf der Grundlage von externen Experten? (weiterlesen…)

Feb
22
2009
0

Workshop zu sozialen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Web 2.0 in Unternehmen

Im vorangegangenen Blogbeitrag habe ich den dritten Teil der exellenten Präsentation von Simone Happ, Frank Wolf und Christoph Rauhut von T-Systems MMS kommentiert mit einigen Hinweise auf die sozialen Faktoren bei der Einführung von Web 2.0 in Unternehmen.

Dass diese Thematik immer mehr in den Vordergrund rückt, und dass sich auch die sozial- und betriebswissenschaftliche Bearbeitung dieses Thema abzeichnet, zeigt der Output des Workshops on Social Networking in Organizations, der im November im Rahmen der CSCW 2008 stattfand.

Alexander Richter war so freundlich, die Ergebnisse  der Diskussionen in einem Blogbeitrag zusammen zu fassen. Daraus ist eine tolle Liste geworden. Sie zeigt, wie vielfältig das Thema Collaboration ist und welche komplexe Fragestellungen damit verbunden sind.

Ich erlaube mir, die Liste hier noch einmal hineinzukopieren. Vielen Dank, Alexander, für die tolle Zusammenfassung.

Quelle: NeubibergBlog

Welche Fragen stellt sich die amerikanische Wissenschaft bzgl. des Einsatzes von Social Networking Services in Unternehmen?

A. Allgemeine Fragen und Forschungslücken (die nicht in B, C, D) vertieft werden
• Wie können SNS genutzt werden um Wissen zu gewinnen? Was sind die Mechanismen für die Erlangung von Wissen?

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Feb
09
2009
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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Teil 3: Anleitung zum Handeln //Where is the beef?//

In ihrem 3. Teil der Reihe Wissensmanagement im Enterprise 2.0 bieten Simone Happ, Frank Wolf und Christoph Rauhut von T-Systems MMS nun konkrete Handlungsanleitungen.

Wieder einmal eine tolle Präsentation. Wie die Autoren die Knackpunkte bei der Einführung von Web 2.0 im Unternehmen mit emotionalen Stilmitteln auf den Punkt bringen, ist wirklich bemerkenswert. Allerdings: Am Punkt “Handlungsanweisung” stößt die Präsentation, wie so viele Präsentationen zur Einführung von Web 2.0, aber doch an ihre Grenzen. Hierzu möchte ich im Folgenden einige Gedanken zum Besten geben.

Beispielsweise füllen die hier angesprochenen Themen “Integration in Strukturen und Prozesse” oder “Integration mit den Menschen” in der Management-Literatur ganze Bibliotheken. Die Rules of Thumb dieser Präsentation oder auch die Webseite wikipatterns.org geben einem gute Tipps. Aber reicht das, wenn wir professionell Web 2.0 einführen wollen? Was beispielsweise tun, wenn Mitarbeiter, die im Kommunikationsnetzwerk eine Gate-Keeper-Funktion innehaben, sich auf subtile Weise immer wieder der Kommunikation verweigern? Oder es stellt sich bereits zuvor die Frage: Woran erkennen wir überhaupt eine Verweigerung? Oder gar: Woran erkennen wir eine Gate-Keeper-Funktion? Und nun stellen wir uns Fragen wie diese für ein ganzes Netzwerk. Hier stoßen wir mit Daumenregeln schnell an unsere Grenzen. (weiterlesen…)

Feb
05
2009
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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Teil 2: Die Entdeckung des Menschen

Hier folgt nun der 2. Teil der überaus gelungen Präsentation von T-Systems MMS zu den nicht-technischen Herausforderungen rund um Enterprise 2.0.

Jan
28
2009
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Präsentation zum Enterprise 2.0 von T-Systems Multimedia Solutions

Wie ernst T-Systems MMS das Thema Enterprise 2.0 nimmt, sieht man an ihren sehr überzeugenden Präsentationen, die sie in ihrem Unternehmensblog Projektmanagement 2.0 vorstellen.

Hier nun der 1. Teil einer Reihe noch folgender Präsentationen:

Der Wikipedia Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Jan
13
2009
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Was meinen wir, wenn wir vom ‘corporate mind’ sprechen?

Die Analogie zum menschlichen Geist  (engl.: mind) drückt viele Eigenschaften effizienter Zusammenarbeit aus. Aus diesem Grund haben wir uns bei der Wahl unseres Firmennamens auch für die Bezeichnung corporate mind development (cm|d) entschieden. Dieser Blogbeitrag geht darauf näher ein.

saugerhirne_im_vergleich

Vergleich der Hirngrößen und -morphologien verschiedener Säugetierspezies (Quelle: Gancho)

Das Gehirn, Milliarden von Nervenzellen (Neuronen), die durch ebenso viele Verbindungen miteinander vernetzt sind. Elektrische Impulse feuern auf diesen Verbindungen zwischen den Neuronen und liefern ihnen auf diese Weise ständig neue Informationen. Diese Informationen interpretieren wir Menschen dann als Bilder, Gerüche, Gefühle, etc.

Das Grundprinzip der neuronalen Informationsvermittlung ist also kein Selbstzweck. Und das Gehirn nimmt auch nicht in irgend einer passiven Weise Informationen auf. Im Gegenteil: es arbeitet ununterbrochen (weshalb es auch mit derart viel Energie versorgt werden muss). Durch die engmaschige Vernetzung der Neuronen gewährleistet es erst die Handlungsfähigkeit des Menschen. Auf ähnliche Weise lässt sich dies in einem Unternehmen betrachten.

Brot und Butter einer jeden halbwegs komplexen Unternehmung ist der Informationsaustausch zwischen ihren Gliedern – sei dies zwischen Mitarbeitern, ganze Abteilungen oder Pojekt-Teams. Aber auch etwa Rückmeldungen von Kunden und Geschäftspartnern gehören hierzu. Ohne diese Informationen würde ein Unternehmen nicht existieren können. Aber auch sie kommen nicht in passiver Weise zustande, sondern durch sehr ausgeklügelte Mechanismen. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, entwickeln sie sich quasi automatisch. Aber der Informationsaustausch ist selten perfekt. Das weiß jeder zu sagen, der sich mit Unternehmenskommunikation beschäftigt. Hier ist also das große Verbesserungspotential verborgen.

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Dez
23
2008
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Bitkom-Studie 2008: Der Trend zu Enterprise 2.0 ist gesetzt

Bitkom hat über 400 Unternehmen zum aktuellen und geplanten Einsatz von Web 2.0-Technologien befragt. Das Fazit: Der Trend zum Enterprise 2.0 ist gesetzt. Die Frage ist nicht mehr “Ob”, sondern “Wie”.

bitkom_enterprise_20Der Trend zum Enterprise 2.0 kann inzwischen als etabliert gelten, wie die aktuelle Studie des Bitkom 2008 “Enterprise 2.0: Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft” belegt. Demnach identifizierten sich 87% der Befragten “voll und ganz” bzw. “eher” mit der AussageWeb-2.0-Technologien werden in unserem Unternehmen an Bedeutung gewinnen“.

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Dez
14
2008
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Der Smiley: Geschichte und Funktion eines unverzichtbaren Kommunikationsmittels

Bereits beim Vorläufer des Internet, im Usenet, war er unverzichtbar – der Smiley. Gäbe es ihn nicht, er müsste rasch erfunden werden. Denn schnelle Kommunikation in einem texbasierten Medium kommt ohne solche Hilfsmittel nicht aus.

smiley_fahlmann

Dies ist die Nachricht, die Scott Fahlman am 19. September 1982 in ein Diskussionsforum einstellte. (Sie wurde erst im Jahr 2002 auf einem alten Backup-Band wiedergefunden.) Der Smiley (oder auch: Smilie oder Emoticon), das erste ASCII-basierte Emoticon war geboren “:-)” bzw. “:-(” .
Ihnen beiden folgten viele andere, eines der meist verwendeten wohl der Zwinker-Smiley, der für Ironie steht “ ;-) (weiterlesen…)

Dez
05
2008
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Obama goes Social Software (II): Amtsübertragung im Januar

Die Übergabe des Regierungsamtes in den USA ist nicht zuletzt auch ein groß angelegtes Projekt zur Transformation von Wissen der Amtsinhaber zu deren Nachfolgern. Welche Rolle könnte (oder wird bereits) Social Software hierbei spielen?

Im Weißen Haus, der US-Zentrale der Macht, arbeiten ca. 3000 Regierungsbeamte. Diese werden am 20 Januar 2009, wenn Barack Obama sein Amt antritt, allesamt ausgetauscht. Bis zu diesem Termin gibt es einen erheblichen Abstimmungsbedarf zwischen der alten und neuen Regierung.

whitehouseDies erfolgt in Form eines transition plan, der von der Administration Bush bereits teilweise erarbeitet wurde. Hierbei wurden und werden viele hundert Essays verfasst, die den Regierungsablauf beschreiben. So geschah es beim Regierungswechsel Clinton/Bush im Jahr 2000. So wird es wohl auch dieses Mal geschehen.

So wird aber es jedoch kaum beim nächsten Regierungswechsel geschehen. (weiterlesen…)

Nov
07
2008
0

Obama goes Social Software (I): Wahlkampagne und die Verzahnung zwischen virtueller und echter Welt

In Barack Obamas Wahlkampf-Kampagne erlangte das Medium Internet eine entscheidender Bedeutung – dies aber nicht nur als Verbreitungs-Medium, sondern vor allem auch als Mobilisierungs- und Steuerungs-Medium.

“Die Kampagne zielte nicht auf Kontrolle bis in die unterste Ebene ab, sondern schaffte einen Spagat zwischen Hierarchie und Anarchie”, so schreibt die Technologie Review. Worin besteht dieser Spagat? Der Technology Review zufolge liegt der Erfolg darin, “die Online-Aktivitäten eng mit Aufgaben in der echten Welt zu integrieren”.

Beispiel: Telefonlisten mit potentiellen Wählern führen und durch Telefonieren abarbeiten. Dies ist eine typische Aufgabe von WahlkampfhelferInnen. Eine Funktion des Social-Webportals MyBarackObama.com (kurz: MyBO) bestand nun darin, die Koordination dieser Aufgabe der Online-Community zu überlassen. WahlkampfhelferInnen rekrutierten sich hierdurch also quasi von alleine. (weiterlesen…)

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