Aug
06
2009
2

System(at)isches Enterprise 2.0 im St. Galler Management-Modell

Jüngst haben die beiden INTEL Mitarbeiter Laurie Buczek und Malcom Harkins ein White Paper mit Namen Developing an Enterprise Social Computing Strategy veröffentlicht, in welchem sie die Strategie der nächsten Jahre für den IBM-Konzern beschreiben. Sie kommen zu dem Schluss, dass man gewissermaßen ‘das große Rad drehen’ sollte:

“we quickly realized the importance of rapidly deploying the full social computing stack [...] to realize greater value from social computing—and mitigate the risks associated with unmanaged use of niche or external tools”

Wir können also davon ausgehen, dass INTEL in den nächsten Jahren zu einem Enterprise 2.0 werden wird. Im White Paper wird bereits das Jahr 2010 als Zielgröße angegeben.

Was geschehen soll bei INTEL, wird mit einigen Beschreibungen angedeutet und hört sich interessant an. Auch was die Issues sein werden, wir nicht verschwiegen – immerhin ist einer der Autoren, Malcom Harkins, für die IT-Sicherheit bei INTEL zuständig (chief information security officer).

NeuesStGallerModell-klein2

Neues St. Galler Management-Modell
(Quelle: Dubs et al.: Einführung in die Managementlehre. Downloadbares Kapitel)

Sehr wenig wurde allerdings ausgesagt über

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Jul
21
2009
1

Praxis, Mimikry, Identität, Selbstaktivierung – Elemente eines Design-Frameworks für Social Software

[I]n order to create social software, a designer has to address in one way or the other all issues of enabling practice,  mimicking  reality,  building  identity  and  actualizing  self.

Mitarbeiter an der Universität von Amsterdam haben sich bereits im Jahr 2007 den Erfordernissen von Design für Social Software in einer Weise gewidmet, die mir sehr gefällt. Mit dem thematischen Hintergrund der Autoren wurde ich während meiner Ausbildung in der Wissenschafts- und Technikforschung vertraut. Dieser Hintergrund lässt sich kurz und prägnant auf den Nenner Wissensarbeit als Alltagspraxis bringen, worüber ich auch schon einmal ein Paper verfasst habe.

Die Autoren stellen neben des Aspekten Nachahmung, Identitätsbildung und Selbstaktivierung die Praxis, in diesem Fall die Aktivitäten der User als Gruppe, in den Vordergrund und möchte daraus Folgerungen für das Design von Social Software ableiten. Vielleicht verfängt sich ja etwas bei jenen von euch, die sich mit Software-Design beschäftigen. Aber auch diejenigen, die Web 2.0 zu produktiven Zwecken (z.B. in einem Unternehmen) einführen möchten, sollten hier mal genau reinschauen:

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