Gemeinhin heißt es, dass man mit geschrieben Texten weitaus weniger kommunizieren kann als bei der persönlichen Begegnung. Denn wichtige Informationen sind in Texten nicht enthalten. Das trifft etwa auf den Tonfall zu, sowie auf Gestik und Mimik. Bei Menschen, die sich nicht kennen und dennoch miteinander kommunizieren, spielt auch das Alter, die gesellschaftliche Position (Status) oder die Erscheinungsform (Kleidung) eine Rolle dabei, wie Gesprächsinhalte zu verstehen sind. Die sogenannten sozialen Hinweisreize, also Gestik, Mimik, Alter, Auftritt, fehlen in der Schriftsprache weitgehend – so also auch beim Microblogging. Das heißt aber nicht, dass es keine Hinweisreize gibt.
05
2011
Enterprise Microblogging und Soziale Interaktion (2): Soziale Hinweisreize
16
2011
Enterprise Microblogging & Social Interaction (1): Taking the Turn
The social of social software has still not being captured comprehensively, yet. Why is that? Social aspects of communication are relevant for implementation as well as for design. They are pretty well investigated in principle. This blog series likes to fill some knowledge gaps towards this issue. Lets start with the relation between Turn-Taking and design.
The design of an enterprise microblogging platform affects the mode of how and about what we communicate. Why? Easy: Because like with face-to-face interaction using social software is determined by informal rules that shape our behavior.
We know from interaction research the following example:
31
2011
Enterprise Microblogging und Soziale Interaktion (1): Sprecherwechsel
Irgendwie wird das Soziale bei Social Software noch immer nicht in all seinen Facetten erfasst. Dabei ist das Soziale sowohl für die Organisationsgestaltung sowie auch gleichfalls für das Design ein wesentlicher Aspekt, der eigentlich gut erforscht ist. In loser Folge werde ich in diesem Blog mal einige Erkenntnislücken füllen.
Das Design einer Enterprise Microblogging Anwendung hat erheblichen Einfluss auf die Art und Weise, wie und über welche Inhalte kommuniziert wird. Wieso das? Ganz einfach: Weil es bei der Benutzung von Social Software genauso wie bei der Face-to-face Interaktion ungeschriebene Regeln gibt, die subtil wirken, aber unser Verhalten steuern.
Aus der Interaktionsforschung ist beispielsweise der folgende Regelkomplex bekannt: (weiterlesen…)
18
2010
Startschuss für das #ubimic Labor gefallen
Die Einsatzpotenziale von Microblogging im #ubimic Labor erleben
‘#ubimic‘ steht für die Vision des Ubiquitous Microblogging – des überall vorhandenen, des alles durchdringenden Microblogging. Informationen werden dann aus vielen Quellen schnell und einfach verfügbar:
- von Menschen, die in Arbeitskontexten eigene Inhalte veröffentlichen und mit anderen teilen
- von Sensoren, Maschinen und Prozesse, die Zustandsmeldungen und Messwerte veröffentlichen (z.B. Software-Bots)
- aus bereits aggregierte Informationen von Menschen, Dingen und Prozessen (Mashups).
Das Projekt Ireko der TU Chemnitz macht Microblogging für Industriepartner hautnah im #ubimic Labor der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb erlebbar. Im Labor können Unternehmen gemeinsam mit dem Ireko-Team ab dem 2. Quartal 2010 praktische Anwendungsfälle dieser neuen Technologie simulieren, testen und weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei ganzheitlich auf den technischen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen von Microblogging im professionellen Unternehmenseinsatz. Aktuelle Themenfelder im #ubimic Labor sind:
- Prozessmonitoring und Lieferkettenüberwachung auf Basis von Auto-ID-Technologie (z.B. RFID)
- Management von ad hoc Prozessen (plötzliche Ereignisse, Umrüstungen, Maschinenausfälle etc.)
- Informationsaustausch in Produktionsnetzen
- Projekt- und Logistikmanagement auf Baustellen
Technologiepartner des #ubimic Labors ist der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der TU Chemnitz (Ansprechpartner: Martin Böhringer).
Kontakt für Pilotanwender und Interessenten am #ubimic Labor
Im #ubimic-Labor entwickeln wir gemeinsam mit Unternehmen neue Einsatzszenarien der Innovation ‘Enterprise Microblogging’ im betrieblichen Alltag. Weiterhin begleiten wir Pilotprojekte in der Praxis. Für Informationen zum aktuellen Stand der Technik, zu Anwendungspotenzialen, zu Erfolgsfaktoren im Implementierungsprozessen und zu laufenden Pilotprojekten wenden Sie sich bitte an Dr. Lutz Gerlach, David Jentsch und Andreas Merkel. Follow @ubimiclabor on 
27
2009
Artikel in ‘Journal Arbeit’: Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren? – Mit dem cm|navigator interne Wissensarbeiter identifizieren
Neue Veröffentlichung von uns, diesmal im Journal Arbeit:
Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren?
Mit dem cm|navigator interne Wissensarbeiter identifizieren
Link zur Zeitschrift
05
2009
Neuer Artikel von uns erschienen: Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government
Gerade ist unser Artikel “Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government” in der Zeitschrift Innovative Verwaltung erschienen.
18
2009
Microblogging in Innovationsnetzwerken
Auf der 7. Tagung “Vernetzt planen und produzieren” habe ich einige unserer Ideen zum Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken präsentiert. Das Interesse war groß und die Nachfragen rege, daher hier nun im Nachgang der Foliensatz und einige relevante Überlegungen aus unserem im Tagungsband veröffentlichten Paper.
View more documents from cm|d .
Prozesstransparenz und Ideendiffusion in Netzwerken – wie bewerkstelligen?
05
2009
‘How to Do Things with Words’? (im Microblogging Universum)
How to Do Things with Words, so lautet der Titel eines Buches des bekannten Sprachwissenschaftlers John L. Austin aus den 1960er Jahren. Mit den Theorien in diesem Buch wurde der interessierten Fachwelt schlagartig bewusst, was sich bereits seit den 1920er Jahren in der akademischen Philosophie angedeutet hat: Sprechen bedeutet Handeln.
Aber was soll das denn heißen? Das wird im Folgenden schnell klar:
- In Mannheim halten mehr IC-Züge als in Frankfurt
- Ich nehme die hier anwesende XY zur Frau
- Ich befehle dir, Holz zu holen
Drei unterschiedliche sprachliche Äußerungen (entnommen aus Harras: Handlungssprache und Sprechhandlung). Wir sehen gleich, dass sie sehr unterschiedliche Funktionen haben:
- Ich stelle fest, dass in Mannheim ….
- Ich beabsichtige, die hier anwesende xy zur Frau zu nehmen
- Ich befehle dir, Holz zu holen
Die Handlungen sind dann also: eine Feststellung, eine Absichtserklärungen, ein Befehl. Es gibt viele weitere mögliche Sprechhandlungen (z.B. versprechen, warnen, fragen, etc.).

