Mrz
29
2012
0

Was Programmierer von Sozialanthropologen lernen können

Lewis H. Morgan

“Like” Button, Eindladungsfunktion auf Plattformen, “Social Objects” und überhaupt die Möglichkeiten, sich narrativ oder auch nur performativ (z.B. in Form von “Like”-Gesten) ausdrücken zu können – was heute so natürlich erscheint, als wäre es schon immer Bestandteil des Internet gewesen, dem wurde zu Beginn, als im Jahr 1993 der Mosaik Browser und kurze Zeit später der Browser Netscape den Weg ins Internet eröffneten, nur wenig Bedeutung beigemessen. Dabei hätte man damals schon von Sozialanthropologen (auch Ethnologen genannt) lernen können.

Betrachten wir uns die Einladungsfunktion auf der Corporate Microblogging Plattform Yammer. Hier ist es nicht mehr der anonyme Administrator aus der IT-Abteilung, mit dem man sich auseinander setzen muss, um in eine Community integriert werden zu können. Einladung? Auf diese Idee ist Mitte der 1990er Jahre  noch niemand gekommen. Das Folgende kennen die meisten noch: Erst einmal in die IT-Abteilung gehen, sich ein Formular vom Helpdesk abholen, das gespickt mit unverständlichen Begriffen ist. (weiterlesen…)

Jul
07
2009
7

‘Whats up’ an Hochschulen – wie Forschungsprojekte von Microblogging profitieren

Wo bleibt eigentlich der Trend zum Forschungsprojekt 2.0? Diese Frage beschäftigt uns bereits länger vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen in öffentlich geförderten (Verbund-) Projekten des Bundesministerium für Bildung & Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft & Technologie (BMWi) und der EU.

Der Hintergrund: Forschung und Entwicklung durch einzelne Experten im stillen Kämmerlein gibt es immer weniger. In der Regel ist öffentlich wie privat finanzierte Forschung intensivste Teamarbeit: Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Praxispartner, Unternehmen und Institutionen arbeiten an einer gemeinsamen Zielstellung. Dies ist denkbar herausfordernd für die Partner – sehr wissensintensive Tätigkeiten, räumliche Trennung, eine Vielfalt an relevantem Wissen, Kompetenzen, persönlichen Perspektiven und Arbeitsstilen müssen überein gebracht werden. Es ist enorm wichtig, dennoch zu wissen, was die Projektpartner tun, warum sie es tun, und ob man gemeinsam auf Zielkurs liegt. Die Stichworte sind Transparenz, Workplace Awareness und Selbstorganisation.

Alles kein Problem?

Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Collaboration im Forschungsprojekt 1.0:

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