Okt
27
2009
0

Artikel in ‘Journal Arbeit’: Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren? – Mit dem cm|navigator interne Wissensarbeiter identifizieren

Neue Veröffentlichung von uns, diesmal im Journal Arbeit:

Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren?
Mit dem cm|navigator interne Wissensarbeiter identifizieren





Sep
18
2009
1

Microblogging in Innovationsnetzwerken

Auf der 7. Tagung “Vernetzt planen und produzieren” habe ich einige unserer Ideen zum Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken präsentiert. Das Interesse war groß und die Nachfragen rege, daher hier nun im Nachgang der Foliensatz und einige relevante Überlegungen aus unserem im Tagungsband veröffentlichten Paper.

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Prozesstransparenz und Ideendiffusion in Netzwerken – wie bewerkstelligen?

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Aug
06
2009
2

System(at)isches Enterprise 2.0 im St. Galler Management-Modell

Jüngst haben die beiden INTEL Mitarbeiter Laurie Buczek und Malcom Harkins ein White Paper mit Namen Developing an Enterprise Social Computing Strategy veröffentlicht, in welchem sie die Strategie der nächsten Jahre für den IBM-Konzern beschreiben. Sie kommen zu dem Schluss, dass man gewissermaßen ‘das große Rad drehen’ sollte:

“we quickly realized the importance of rapidly deploying the full social computing stack [...] to realize greater value from social computing—and mitigate the risks associated with unmanaged use of niche or external tools”

Wir können also davon ausgehen, dass INTEL in den nächsten Jahren zu einem Enterprise 2.0 werden wird. Im White Paper wird bereits das Jahr 2010 als Zielgröße angegeben.

Was geschehen soll bei INTEL, wird mit einigen Beschreibungen angedeutet und hört sich interessant an. Auch was die Issues sein werden, wir nicht verschwiegen – immerhin ist einer der Autoren, Malcom Harkins, für die IT-Sicherheit bei INTEL zuständig (chief information security officer).

NeuesStGallerModell-klein2

Neues St. Galler Management-Modell
(Quelle: Dubs et al.: Einführung in die Managementlehre. Downloadbares Kapitel)

Sehr wenig wurde allerdings ausgesagt über

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Jul
21
2009
1

Praxis, Mimikry, Identität, Selbstaktivierung – Elemente eines Design-Frameworks für Social Software

[I]n order to create social software, a designer has to address in one way or the other all issues of enabling practice,  mimicking  reality,  building  identity  and  actualizing  self.

Mitarbeiter an der Universität von Amsterdam haben sich bereits im Jahr 2007 den Erfordernissen von Design für Social Software in einer Weise gewidmet, die mir sehr gefällt. Mit dem thematischen Hintergrund der Autoren wurde ich während meiner Ausbildung in der Wissenschafts- und Technikforschung vertraut. Dieser Hintergrund lässt sich kurz und prägnant auf den Nenner Wissensarbeit als Alltagspraxis bringen, worüber ich auch schon einmal ein Paper verfasst habe.

Die Autoren stellen neben des Aspekten Nachahmung, Identitätsbildung und Selbstaktivierung die Praxis, in diesem Fall die Aktivitäten der User als Gruppe, in den Vordergrund und möchte daraus Folgerungen für das Design von Social Software ableiten. Vielleicht verfängt sich ja etwas bei jenen von euch, die sich mit Software-Design beschäftigen. Aber auch diejenigen, die Web 2.0 zu produktiven Zwecken (z.B. in einem Unternehmen) einführen möchten, sollten hier mal genau reinschauen:

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Jun
05
2009
1

‘How to Do Things with Words’? (im Microblogging Universum)

How to Do Things with Words, so lautet der Titel eines Buches des bekannten Sprachwissenschaftlers John L. Austin aus den 1960er Jahren. Mit den Theorien in diesem Buch wurde der interessierten Fachwelt schlagartig bewusst, was sich bereits seit den 1920er Jahren in der akademischen Philosophie angedeutet hat: Sprechen bedeutet Handeln.

Aber was soll das denn heißen? Das wird im Folgenden schnell klar:

  • In Mannheim halten mehr IC-Züge als in Frankfurt
  • Ich nehme die hier anwesende XY zur Frau
  • Ich befehle dir, Holz zu holen

Drei unterschiedliche sprachliche Äußerungen (entnommen aus Harras: Handlungssprache und Sprechhandlung). Wir sehen gleich, dass sie sehr unterschiedliche Funktionen haben:

  • Ich stelle fest, dass in Mannheim ….
  • Ich beabsichtige, die hier anwesende xy zur Frau zu nehmen
  • Ich befehle dir, Holz zu holen

Die Handlungen sind dann also: eine Feststellung, eine Absichtserklärungen, ein Befehl. Es gibt viele weitere mögliche Sprechhandlungen (z.B. versprechen, warnen, fragen, etc.).

Aber wieso ist das wichtig für das Microblogging?

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Mrz
10
2009
0

Endlich mal: eine repräsentative Studie (u.a.) zu Social Software in Unternehmen

Studien zur Nutzung von Social Software in Unternehmen und Organisationen gibt es ja nun einige, z.B. von der Bitkom oder von McKinsey für das Jahr 2008. Allerdings sind diese nie repräsentativ. Das heißt, die Auswahl der befragten Unternehmen (Stichprobe) wird nicht in dem Maße zufällig getroffen, wie es nötig wäre, um aus den Befragungsergebnissen Rückschlüsse auf die wirkliche Verteilung ziehen zu können.

einsatz_von_social_softwareFür das Bundesland Baden-Württemberg gibt es nun eine in Bezug auf Branchen und Unternehmensgröße repräsentative Studie, die u.a. das Thema Nutzung von Social Software in Unternehmen thematisiert hat. Sie wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) im Rahmen des Projekts FAZIT erstellt.  Repräsentativ heißt, dass man davon ausgehen kann, dass bei immerhin 1000 befragten Unternehmen dieser Studie die Verteilungen in etwa auch die wirkliche Verteilung (nach Unternehmensgröße und Branchenverteilung) im Bundesland Baden-Württemberg widerspiegelt.

In Bild 1 zeigt die Studie auf, dass die Verbreitung von Social Software in manchen Branchen (weiterlesen…)

Mrz
10
2009
0

Dynamische Darstellung einer Wiki-Zusammenarbeit

Wie wird bei der Zusammenarbeit (Collaboration) mit Wikis aufeinander Bezug genommen?

Das ist eine der Fragen, der sich zwei Forschergruppen der Universität Bamberg in einem von der VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekt widmen, in welchem die Nutzung von Wikis in Organisationen untersucht werden. Am 27 Februar fand das Symposium “Wikis in Unternehmen” statt, in welchem erste Forschungsergebnisse vorgestellt wurden.

Auf der Webseite des Symposium haben die Forscher schöne Visualisierungen der wöchentlicher Wiki-Nutzung aus vier unterschiedlichen Organisationen bereitgestellt. Ich habe sie folgend mal in Wordpress eingebettet (Neustart der Animation durch Neuladen der Webseite):

[SWF] http://blog.cm-development.de/wp-content/uploads/2009/03/bcn_weekly_network.swf, 425, 344 [/SWF]

Abb.1: Blaues Wiki – Wöchentliches Koautoren-Netzwerk

Erläuterung:

Zunächst sind alle Autoren im Kreis geordnet. Sobald ein Autor mit einem (weiterlesen…)

Mrz
02
2009
0

Visualisierung via Social Network Analysis (SNA): Beispiel formale und informelle Entscheidungswege

orgnet.com bietet Dienstleistungen im Bereich Social Network Analysis (SNA) an. SNA ist in der Sozialforschung eine Methode, Kommunikation, Hierarchien, Positionen, etc. in Netzwerken zu untersuchen und zu visualisieren.

Auf ihrer eigenen Webseite veranschaulichen die Leute von orgnet.com beispielhaft formale und informelle Strukturen in Organisationen, Unternehmen, etc. Im Folgenden übersetze ich mal ein, wie ich finde, besonders schönes Beispiel: formale und informelle Entscheidungswege. Hier gehts zum Original.

Entscheidungen in Organisationen

Entscheidungen werden nicht isoliert getroffen – ein Netzwerk, bestehend aus einflussnehmenden Verbindungen, beeinflusst jede wichtige Entscheidung. Wer hat besonder viel Einfluss, wenn wichtige Entscheidungen in der Organisation getroffen werden? Sind es die eigenen Mitarbeiter? Von außen kommende Experten? Beachten einige Manager den Input ihrer Mitarbeiter, während andere eher auf der Grundlage höher rangiger Manager entscheiden, oder auf der Grundlage von externen Experten? (weiterlesen…)

Feb
22
2009
0

Workshop zu sozialen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Web 2.0 in Unternehmen

Im vorangegangenen Blogbeitrag habe ich den dritten Teil der exellenten Präsentation von Simone Happ, Frank Wolf und Christoph Rauhut von T-Systems MMS kommentiert mit einigen Hinweise auf die sozialen Faktoren bei der Einführung von Web 2.0 in Unternehmen.

Dass diese Thematik immer mehr in den Vordergrund rückt, und dass sich auch die sozial- und betriebswissenschaftliche Bearbeitung dieses Thema abzeichnet, zeigt der Output des Workshops on Social Networking in Organizations, der im November im Rahmen der CSCW 2008 stattfand.

Alexander Richter war so freundlich, die Ergebnisse  der Diskussionen in einem Blogbeitrag zusammen zu fassen. Daraus ist eine tolle Liste geworden. Sie zeigt, wie vielfältig das Thema Collaboration ist und welche komplexe Fragestellungen damit verbunden sind.

Ich erlaube mir, die Liste hier noch einmal hineinzukopieren. Vielen Dank, Alexander, für die tolle Zusammenfassung.

Quelle: NeubibergBlog

Welche Fragen stellt sich die amerikanische Wissenschaft bzgl. des Einsatzes von Social Networking Services in Unternehmen?

A. Allgemeine Fragen und Forschungslücken (die nicht in B, C, D) vertieft werden
• Wie können SNS genutzt werden um Wissen zu gewinnen? Was sind die Mechanismen für die Erlangung von Wissen?

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