Mrz
12
2009
0

Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren? Schnell starten und Kurs halten mit dem cm|navigator

Web 2.0 Technologie (Social Software) in bestehende Businessprozesse zu integrieren, ist kein Selbstzweck (oder sollte es zumindest nicht sein). Vielmehr sind mit diesem Trend zu Enterprise 2.0 spezifische Zielstellungen verknüpft – wie stark verbesserte Zusammenarbeit (Collaboration), effizienteres Wissensmanagement und die Informationsversorgung bislang eher trocken liegender Unternehmensbereiche.

Diese Erwartungen können Wiki, Blog, Microsharing, Social Networks, Webfeeds und Mashups  fraglos einlösen. Doch wie stellt man die Nutzung dieser Tools sicher, wie bekommt man die Pferdestärken dieser Technologien auch auf den Boden? Wir haben dafür ein Steuertool entwickelt, das auf Mitarbeiterbefragungen basiert und mit dessen Hilfe interne Web 2.0 – Projekte schnell gestartet und agil und lebendig weiter entwickelt werden können. An dieser Stelle schon mal ein kleiner Foliensatz zum cm|navigator, bevor ich noch einiges zu den Entwicklungshintergründen erzähle:

Die Frage nach effektiven Implementierungsvorgehensweisen beschäftigt uns (und nicht nur uns 1 2 3) schon länger.  (weiterlesen…)

Mrz
10
2009
0

Endlich mal: eine repräsentative Studie (u.a.) zu Social Software in Unternehmen

Studien zur Nutzung von Social Software in Unternehmen und Organisationen gibt es ja nun einige, z.B. von der Bitkom oder von McKinsey für das Jahr 2008. Allerdings sind diese nie repräsentativ. Das heißt, die Auswahl der befragten Unternehmen (Stichprobe) wird nicht in dem Maße zufällig getroffen, wie es nötig wäre, um aus den Befragungsergebnissen Rückschlüsse auf die wirkliche Verteilung ziehen zu können.

einsatz_von_social_softwareFür das Bundesland Baden-Württemberg gibt es nun eine in Bezug auf Branchen und Unternehmensgröße repräsentative Studie, die u.a. das Thema Nutzung von Social Software in Unternehmen thematisiert hat. Sie wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) im Rahmen des Projekts FAZIT erstellt.  Repräsentativ heißt, dass man davon ausgehen kann, dass bei immerhin 1000 befragten Unternehmen dieser Studie die Verteilungen in etwa auch die wirkliche Verteilung (nach Unternehmensgröße und Branchenverteilung) im Bundesland Baden-Württemberg widerspiegelt.

In Bild 1 zeigt die Studie auf, dass die Verbreitung von Social Software in manchen Branchen (weiterlesen…)

Mrz
10
2009
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Dynamische Darstellung einer Wiki-Zusammenarbeit

Wie wird bei der Zusammenarbeit (Collaboration) mit Wikis aufeinander Bezug genommen?

Das ist eine der Fragen, der sich zwei Forschergruppen der Universität Bamberg in einem von der VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekt widmen, in welchem die Nutzung von Wikis in Organisationen untersucht werden. Am 27 Februar fand das Symposium “Wikis in Unternehmen” statt, in welchem erste Forschungsergebnisse vorgestellt wurden.

Auf der Webseite des Symposium haben die Forscher schöne Visualisierungen der wöchentlicher Wiki-Nutzung aus vier unterschiedlichen Organisationen bereitgestellt. Ich habe sie folgend mal in Wordpress eingebettet (Neustart der Animation durch Neuladen der Webseite):

[SWF] http://blog.cm-development.de/wp-content/uploads/2009/03/bcn_weekly_network.swf, 425, 344 [/SWF]

Abb.1: Blaues Wiki – Wöchentliches Koautoren-Netzwerk

Erläuterung:

Zunächst sind alle Autoren im Kreis geordnet. Sobald ein Autor mit einem (weiterlesen…)

Mrz
02
2009
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Visualisierung via Social Network Analysis (SNA): Beispiel formale und informelle Entscheidungswege

orgnet.com bietet Dienstleistungen im Bereich Social Network Analysis (SNA) an. SNA ist in der Sozialforschung eine Methode, Kommunikation, Hierarchien, Positionen, etc. in Netzwerken zu untersuchen und zu visualisieren.

Auf ihrer eigenen Webseite veranschaulichen die Leute von orgnet.com beispielhaft formale und informelle Strukturen in Organisationen, Unternehmen, etc. Im Folgenden übersetze ich mal ein, wie ich finde, besonders schönes Beispiel: formale und informelle Entscheidungswege. Hier gehts zum Original.

Entscheidungen in Organisationen

Entscheidungen werden nicht isoliert getroffen – ein Netzwerk, bestehend aus einflussnehmenden Verbindungen, beeinflusst jede wichtige Entscheidung. Wer hat besonder viel Einfluss, wenn wichtige Entscheidungen in der Organisation getroffen werden? Sind es die eigenen Mitarbeiter? Von außen kommende Experten? Beachten einige Manager den Input ihrer Mitarbeiter, während andere eher auf der Grundlage höher rangiger Manager entscheiden, oder auf der Grundlage von externen Experten? (weiterlesen…)

Feb
22
2009
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Workshop zu sozialen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Web 2.0 in Unternehmen

Im vorangegangenen Blogbeitrag habe ich den dritten Teil der exellenten Präsentation von Simone Happ, Frank Wolf und Christoph Rauhut von T-Systems MMS kommentiert mit einigen Hinweise auf die sozialen Faktoren bei der Einführung von Web 2.0 in Unternehmen.

Dass diese Thematik immer mehr in den Vordergrund rückt, und dass sich auch die sozial- und betriebswissenschaftliche Bearbeitung dieses Thema abzeichnet, zeigt der Output des Workshops on Social Networking in Organizations, der im November im Rahmen der CSCW 2008 stattfand.

Alexander Richter war so freundlich, die Ergebnisse  der Diskussionen in einem Blogbeitrag zusammen zu fassen. Daraus ist eine tolle Liste geworden. Sie zeigt, wie vielfältig das Thema Collaboration ist und welche komplexe Fragestellungen damit verbunden sind.

Ich erlaube mir, die Liste hier noch einmal hineinzukopieren. Vielen Dank, Alexander, für die tolle Zusammenfassung.

Quelle: NeubibergBlog

Welche Fragen stellt sich die amerikanische Wissenschaft bzgl. des Einsatzes von Social Networking Services in Unternehmen?

A. Allgemeine Fragen und Forschungslücken (die nicht in B, C, D) vertieft werden
• Wie können SNS genutzt werden um Wissen zu gewinnen? Was sind die Mechanismen für die Erlangung von Wissen?

(weiterlesen…)

Feb
09
2009
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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Teil 3: Anleitung zum Handeln //Where is the beef?//

In ihrem 3. Teil der Reihe Wissensmanagement im Enterprise 2.0 bieten Simone Happ, Frank Wolf und Christoph Rauhut von T-Systems MMS nun konkrete Handlungsanleitungen.

Wieder einmal eine tolle Präsentation. Wie die Autoren die Knackpunkte bei der Einführung von Web 2.0 im Unternehmen mit emotionalen Stilmitteln auf den Punkt bringen, ist wirklich bemerkenswert. Allerdings: Am Punkt “Handlungsanweisung” stößt die Präsentation, wie so viele Präsentationen zur Einführung von Web 2.0, aber doch an ihre Grenzen. Hierzu möchte ich im Folgenden einige Gedanken zum Besten geben.

Beispielsweise füllen die hier angesprochenen Themen “Integration in Strukturen und Prozesse” oder “Integration mit den Menschen” in der Management-Literatur ganze Bibliotheken. Die Rules of Thumb dieser Präsentation oder auch die Webseite wikipatterns.org geben einem gute Tipps. Aber reicht das, wenn wir professionell Web 2.0 einführen wollen? Was beispielsweise tun, wenn Mitarbeiter, die im Kommunikationsnetzwerk eine Gate-Keeper-Funktion innehaben, sich auf subtile Weise immer wieder der Kommunikation verweigern? Oder es stellt sich bereits zuvor die Frage: Woran erkennen wir überhaupt eine Verweigerung? Oder gar: Woran erkennen wir eine Gate-Keeper-Funktion? Und nun stellen wir uns Fragen wie diese für ein ganzes Netzwerk. Hier stoßen wir mit Daumenregeln schnell an unsere Grenzen. (weiterlesen…)

Feb
05
2009
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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Teil 2: Die Entdeckung des Menschen

Hier folgt nun der 2. Teil der überaus gelungen Präsentation von T-Systems MMS zu den nicht-technischen Herausforderungen rund um Enterprise 2.0.

Jan
28
2009
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Präsentation zum Enterprise 2.0 von T-Systems Multimedia Solutions

Wie ernst T-Systems MMS das Thema Enterprise 2.0 nimmt, sieht man an ihren sehr überzeugenden Präsentationen, die sie in ihrem Unternehmensblog Projektmanagement 2.0 vorstellen.

Hier nun der 1. Teil einer Reihe noch folgender Präsentationen:

Der Wikipedia Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Dez
14
2008
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Der Smiley: Geschichte und Funktion eines unverzichtbaren Kommunikationsmittels

Bereits beim Vorläufer des Internet, im Usenet, war er unverzichtbar – der Smiley. Gäbe es ihn nicht, er müsste rasch erfunden werden. Denn schnelle Kommunikation in einem texbasierten Medium kommt ohne solche Hilfsmittel nicht aus.

smiley_fahlmann

Dies ist die Nachricht, die Scott Fahlman am 19. September 1982 in ein Diskussionsforum einstellte. (Sie wurde erst im Jahr 2002 auf einem alten Backup-Band wiedergefunden.) Der Smiley (oder auch: Smilie oder Emoticon), das erste ASCII-basierte Emoticon war geboren “:-)” bzw. “:-(” .
Ihnen beiden folgten viele andere, eines der meist verwendeten wohl der Zwinker-Smiley, der für Ironie steht “ ;-) (weiterlesen…)

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