Okt
05
2009
0

Neuer Artikel von uns erschienen: Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government

Gerade ist unser Artikel “Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government” in der Zeitschrift Innovative Verwaltung erschienen.

Gerlach Hauptmann Innovative Verwaltung Twitter Wiki Blog&Co


Gerlach, L.; Hauptmann, S.: Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government. In: Innovative Verwaltung, 9/2009.
http://www.innovative-verwaltung.de/index.php
Sep
18
2009
1

Microblogging in Innovationsnetzwerken

Auf der 7. Tagung “Vernetzt planen und produzieren” habe ich einige unserer Ideen zum Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken präsentiert. Das Interesse war groß und die Nachfragen rege, daher hier nun im Nachgang der Foliensatz und einige relevante Überlegungen aus unserem im Tagungsband veröffentlichten Paper.

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Prozesstransparenz und Ideendiffusion in Netzwerken – wie bewerkstelligen?

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Aug
06
2009
2

System(at)isches Enterprise 2.0 im St. Galler Management-Modell

Jüngst haben die beiden INTEL Mitarbeiter Laurie Buczek und Malcom Harkins ein White Paper mit Namen Developing an Enterprise Social Computing Strategy veröffentlicht, in welchem sie die Strategie der nächsten Jahre für den IBM-Konzern beschreiben. Sie kommen zu dem Schluss, dass man gewissermaßen ‘das große Rad drehen’ sollte:

“we quickly realized the importance of rapidly deploying the full social computing stack [...] to realize greater value from social computing—and mitigate the risks associated with unmanaged use of niche or external tools”

Wir können also davon ausgehen, dass INTEL in den nächsten Jahren zu einem Enterprise 2.0 werden wird. Im White Paper wird bereits das Jahr 2010 als Zielgröße angegeben.

Was geschehen soll bei INTEL, wird mit einigen Beschreibungen angedeutet und hört sich interessant an. Auch was die Issues sein werden, wir nicht verschwiegen – immerhin ist einer der Autoren, Malcom Harkins, für die IT-Sicherheit bei INTEL zuständig (chief information security officer).

NeuesStGallerModell-klein2

Neues St. Galler Management-Modell
(Quelle: Dubs et al.: Einführung in die Managementlehre. Downloadbares Kapitel)

Sehr wenig wurde allerdings ausgesagt über

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Jul
21
2009
1

Praxis, Mimikry, Identität, Selbstaktivierung – Elemente eines Design-Frameworks für Social Software

[I]n order to create social software, a designer has to address in one way or the other all issues of enabling practice,  mimicking  reality,  building  identity  and  actualizing  self.

Mitarbeiter an der Universität von Amsterdam haben sich bereits im Jahr 2007 den Erfordernissen von Design für Social Software in einer Weise gewidmet, die mir sehr gefällt. Mit dem thematischen Hintergrund der Autoren wurde ich während meiner Ausbildung in der Wissenschafts- und Technikforschung vertraut. Dieser Hintergrund lässt sich kurz und prägnant auf den Nenner Wissensarbeit als Alltagspraxis bringen, worüber ich auch schon einmal ein Paper verfasst habe.

Die Autoren stellen neben des Aspekten Nachahmung, Identitätsbildung und Selbstaktivierung die Praxis, in diesem Fall die Aktivitäten der User als Gruppe, in den Vordergrund und möchte daraus Folgerungen für das Design von Social Software ableiten. Vielleicht verfängt sich ja etwas bei jenen von euch, die sich mit Software-Design beschäftigen. Aber auch diejenigen, die Web 2.0 zu produktiven Zwecken (z.B. in einem Unternehmen) einführen möchten, sollten hier mal genau reinschauen:

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Jul
07
2009
7

‘Whats up’ an Hochschulen – wie Forschungsprojekte von Microblogging profitieren

Wo bleibt eigentlich der Trend zum Forschungsprojekt 2.0? Diese Frage beschäftigt uns bereits länger vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen in öffentlich geförderten (Verbund-) Projekten des Bundesministerium für Bildung & Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft & Technologie (BMWi) und der EU.

Der Hintergrund: Forschung und Entwicklung durch einzelne Experten im stillen Kämmerlein gibt es immer weniger. In der Regel ist öffentlich wie privat finanzierte Forschung intensivste Teamarbeit: Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Praxispartner, Unternehmen und Institutionen arbeiten an einer gemeinsamen Zielstellung. Dies ist denkbar herausfordernd für die Partner – sehr wissensintensive Tätigkeiten, räumliche Trennung, eine Vielfalt an relevantem Wissen, Kompetenzen, persönlichen Perspektiven und Arbeitsstilen müssen überein gebracht werden. Es ist enorm wichtig, dennoch zu wissen, was die Projektpartner tun, warum sie es tun, und ob man gemeinsam auf Zielkurs liegt. Die Stichworte sind Transparenz, Workplace Awareness und Selbstorganisation.

Alles kein Problem?

Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Collaboration im Forschungsprojekt 1.0:

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Jun
05
2009
1

‘How to Do Things with Words’? (im Microblogging Universum)

How to Do Things with Words, so lautet der Titel eines Buches des bekannten Sprachwissenschaftlers John L. Austin aus den 1960er Jahren. Mit den Theorien in diesem Buch wurde der interessierten Fachwelt schlagartig bewusst, was sich bereits seit den 1920er Jahren in der akademischen Philosophie angedeutet hat: Sprechen bedeutet Handeln.

Aber was soll das denn heißen? Das wird im Folgenden schnell klar:

  • In Mannheim halten mehr IC-Züge als in Frankfurt
  • Ich nehme die hier anwesende XY zur Frau
  • Ich befehle dir, Holz zu holen

Drei unterschiedliche sprachliche Äußerungen (entnommen aus Harras: Handlungssprache und Sprechhandlung). Wir sehen gleich, dass sie sehr unterschiedliche Funktionen haben:

  • Ich stelle fest, dass in Mannheim ….
  • Ich beabsichtige, die hier anwesende xy zur Frau zu nehmen
  • Ich befehle dir, Holz zu holen

Die Handlungen sind dann also: eine Feststellung, eine Absichtserklärungen, ein Befehl. Es gibt viele weitere mögliche Sprechhandlungen (z.B. versprechen, warnen, fragen, etc.).

Aber wieso ist das wichtig für das Microblogging?

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Mai
18
2009
14

Microblogging: Unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich machen

Wieso hält Twitter, oder besser das Prinzip des Microblogging, das hinter Twitter steckt, derart erfolgreich Einzug in den Unternehmenskontext?

Twitter ist in aller Munde, neuerdings auch in Bezug auf Unternehmenskommunikation. Das beweisen Produkte wie Yammer oder das sich noch in der Beta-Phase befindliche Microblogging-System Communote. Beide sind für den professionellen Einsatz gedacht. Neueste Collaboration-Suites statten ihre Systeme ebenfalls mit Möglichkeiten aus, sich mittels Kurznachrichten und Statusmeldungen zu vernetzen.

Um eine zufriedenstellende Antwort auf die Eingangsfrage zu erlangen, lohnt es sich, einige Prinzipien der menschlichen Kommunikation zu beleuchten. In diesem Blogbeitrag soll es um die prinzipielle Unwahrscheinlichkeit von gelungener Kommunikation gehen und darum, wie das Instrument Microblogging dieser Misere entgegenwirken kann.

Was bedeutet ‘unwahrscheinliche Kommunikation’?

Bedingungen erfolgreicher Kommunikation

Für den 1998 verstorbenen Soziologen und Kommunikationstheoretiker Niklas Luhmann war Kommunikation grundsätzlich unwahrscheinlich. Dies ist nur vordergründig ein Widerspruch zu Paul Watzlawicks berühmten Ausspruch “Man kann nicht nicht kommunizieren.”

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Mrz
12
2009
0

Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren? Schnell starten und Kurs halten mit dem cm|navigator

Web 2.0 Technologie (Social Software) in bestehende Businessprozesse zu integrieren, ist kein Selbstzweck (oder sollte es zumindest nicht sein). Vielmehr sind mit diesem Trend zu Enterprise 2.0 spezifische Zielstellungen verknüpft – wie stark verbesserte Zusammenarbeit (Collaboration), effizienteres Wissensmanagement und die Informationsversorgung bislang eher trocken liegender Unternehmensbereiche.

Diese Erwartungen können Wiki, Blog, Microsharing, Social Networks, Webfeeds und Mashups  fraglos einlösen. Doch wie stellt man die Nutzung dieser Tools sicher, wie bekommt man die Pferdestärken dieser Technologien auch auf den Boden? Wir haben dafür ein Steuertool entwickelt, das auf Mitarbeiterbefragungen basiert und mit dessen Hilfe interne Web 2.0 – Projekte schnell gestartet und agil und lebendig weiter entwickelt werden können. An dieser Stelle schon mal ein kleiner Foliensatz zum cm|navigator, bevor ich noch einiges zu den Entwicklungshintergründen erzähle:

Die Frage nach effektiven Implementierungsvorgehensweisen beschäftigt uns (und nicht nur uns 1 2 3) schon länger.  (weiterlesen…)

Mrz
10
2009
0

Endlich mal: eine repräsentative Studie (u.a.) zu Social Software in Unternehmen

Studien zur Nutzung von Social Software in Unternehmen und Organisationen gibt es ja nun einige, z.B. von der Bitkom oder von McKinsey für das Jahr 2008. Allerdings sind diese nie repräsentativ. Das heißt, die Auswahl der befragten Unternehmen (Stichprobe) wird nicht in dem Maße zufällig getroffen, wie es nötig wäre, um aus den Befragungsergebnissen Rückschlüsse auf die wirkliche Verteilung ziehen zu können.

einsatz_von_social_softwareFür das Bundesland Baden-Württemberg gibt es nun eine in Bezug auf Branchen und Unternehmensgröße repräsentative Studie, die u.a. das Thema Nutzung von Social Software in Unternehmen thematisiert hat. Sie wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) im Rahmen des Projekts FAZIT erstellt.  Repräsentativ heißt, dass man davon ausgehen kann, dass bei immerhin 1000 befragten Unternehmen dieser Studie die Verteilungen in etwa auch die wirkliche Verteilung (nach Unternehmensgröße und Branchenverteilung) im Bundesland Baden-Württemberg widerspiegelt.

In Bild 1 zeigt die Studie auf, dass die Verbreitung von Social Software in manchen Branchen (weiterlesen…)

Mrz
10
2009
0

Dynamische Darstellung einer Wiki-Zusammenarbeit

Wie wird bei der Zusammenarbeit (Collaboration) mit Wikis aufeinander Bezug genommen?

Das ist eine der Fragen, der sich zwei Forschergruppen der Universität Bamberg in einem von der VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekt widmen, in welchem die Nutzung von Wikis in Organisationen untersucht werden. Am 27 Februar fand das Symposium “Wikis in Unternehmen” statt, in welchem erste Forschungsergebnisse vorgestellt wurden.

Auf der Webseite des Symposium haben die Forscher schöne Visualisierungen der wöchentlicher Wiki-Nutzung aus vier unterschiedlichen Organisationen bereitgestellt. Ich habe sie folgend mal in Wordpress eingebettet (Neustart der Animation durch Neuladen der Webseite):

[SWF] http://blog.cm-development.de/wp-content/uploads/2009/03/bcn_weekly_network.swf, 425, 344 [/SWF]

Abb.1: Blaues Wiki – Wöchentliches Koautoren-Netzwerk

Erläuterung:

Zunächst sind alle Autoren im Kreis geordnet. Sobald ein Autor mit einem (weiterlesen…)

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