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	<title>corporate mind blog &#187; Lutz Gerlach</title>
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	<description>Enterprise Microblogging und Social Software</description>
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		<title>Startschuss für das #ubimic Labor gefallen</title>
		<link>http://blog.cm-development.de/2010/01/18/startschuss-fur-das-ubimic-labor-gefallen/</link>
		<comments>http://blog.cm-development.de/2010/01/18/startschuss-fur-das-ubimic-labor-gefallen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Einsatzpotenziale von Microblogging im #ubimic Labor erleben
‘#ubimic‘ steht für die Vision des Ubiquitous Microblogging – des überall vorhandenen, des alles durchdringenden Microblogging. Informationen werden dann aus vielen Quellen schnell und einfach verfügbar:

von Menschen, die in Arbeitskontexten eigene Inhalte veröffentlichen und mit anderen teilen
von Sensoren, Maschinen und Prozesse, die  Zustandsmeldungen und Messwerte veröffentlichen (z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die Einsatzpotenziale von Microblogging im #ubimic Labor erleben</strong></h3>
<p>‘<strong><a title="ubimic" href="http://www.ubimic.org/">#ubimic</a></strong>‘ steht für die Vision des <strong>Ubi</strong>quitous <strong>Mic</strong>roblogging – des überall vorhandenen, des alles durchdringenden Microblogging. Informationen werden dann aus vielen Quellen schnell und einfach verfügbar:</p>
<ul>
<li><em>von Menschen</em>, die in Arbeitskontexten eigene Inhalte veröffentlichen und mit anderen teilen</li>
<li><em>von Sensoren, Maschinen und Prozesse</em>, die  Zustandsmeldungen und Messwerte veröffentlichen (z.B. Software-Bots)</li>
<li>aus bereits aggregierte Informationen von<em> Menschen, Dingen und Prozessen </em>(Mashups).</li>
</ul>
<p>Das Projekt <a href="http://ireko.tu-chemnitz.de">Ireko</a> der TU Chemnitz macht Microblogging für Industriepartner hautnah im <strong>#ubimic Labor</strong> der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb erlebbar. Im Labor können Unternehmen gemeinsam mit dem Ireko-Team ab dem 2. Quartal 2010 praktische Anwendungsfälle dieser neuen Technologie simulieren, testen und weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei ganzheitlich auf den technischen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen von Microblogging im professionellen Unternehmenseinsatz.  Aktuelle Themenfelder im #ubimic Labor sind:</p>
<ul>
<li>Prozessmonitoring und Lieferkettenüberwachung auf Basis von Auto-ID-Technologie (z.B. RFID)</li>
<li>Management von ad hoc Prozessen (plötzliche Ereignisse, Umrüstungen, Maschinenausfälle etc.)</li>
<li>Informationsaustausch in Produktionsnetzen</li>
<li>Projekt- und Logistikmanagement auf Baustellen</li>
</ul>
<p>Technologiepartner des #ubimic Labors ist der <a title="Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der TU Chemnitz" href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/wi2/wp/de/projects/enterprise-microblogging/">Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der TU Chemnitz</a> (Ansprechpartner: <a href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/wi2/wp/de/team/martin-boehringer/">Martin Böhringer</a>).</p>
<h3><strong>Kontakt für Pilotanwender und Interessenten am #ubimic Labor</strong></h3>
<p>Im #ubimic-Labor entwickeln wir gemeinsam mit Unternehmen neue Einsatzszenarien der Innovation &#8216;Enterprise Microblogging&#8217; im betrieblichen Alltag. Weiterhin begleiten wir Pilotprojekte in der Praxis. Für Informationen zum aktuellen Stand der Technik, zu Anwendungspotenzialen, zu Erfolgsfaktoren im Implementierungsprozessen und zu laufenden Pilotprojekten wenden Sie sich bitte an  <a title="Dr. Lutz Gerlach" href="http://ireko.tu-chemnitz.de/lutz.html">Dr. Lutz Gerlach</a>, <a title="David Jentsch" href="http://ireko.tu-chemnitz.de/david.html">David Jentsch</a> und <a title="Andreas Merkel" href="http://ireko.tu-chemnitz.de/andreas.html">Andreas Merkel</a>.  Follow <a href="http://twitter.com/ubimiclabor" target="_blank">@ubimiclabor</a> on <a href="http://www.twitter.com/ubimiclabor"><img src="http://twitter-badges.s3.amazonaws.com/twitter-b.png" border="0" alt="Follow ubimiclabor on Twitter" align="textTop" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Microblogging in Innovationsnetzwerken</title>
		<link>http://blog.cm-development.de/2009/09/18/microblogging-in-innovationsnetzwerken/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsnetzwerke]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der 7. Tagung &#8220;Vernetzt planen und produzieren&#8221; habe ich einige unserer Ideen zum Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken präsentiert. Das Interesse war groß und die Nachfragen rege, daher hier nun im Nachgang der Foliensatz und einige relevante Überlegungen aus unserem im Tagungsband veröffentlichten Paper.



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Prozesstransparenz und Ideendiffusion in Netzwerken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href="http://www.tu-chemnitz.de/PAK196/de/VPP2009/" target="_blank">7. Tagung &#8220;Vernetzt planen und produzieren&#8221;</a> habe ich einige unserer Ideen zum Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken präsentiert. Das Interesse war groß und die Nachfragen rege, daher hier nun im Nachgang der Foliensatz und einige relevante Überlegungen aus unserem im Tagungsband veröffentlichten <a href="http://www.slideshare.net/corporate_mind/microblogging-als-baustein-fr-ein-innovationsmanagement-in-netzwerken" target="_blank">Paper</a>.</p>
<p>
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</p>
<p>View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/corporate_mind"> cm|d </a>.</p>
<h3>Prozesstransparenz und Ideendiffusion in Netzwerken &#8211; wie bewerkstelligen?</h3>
<p><span id="more-686"></span>In Sachsen wird zur zur Stärkung von Innovationen erfolgreich Netzwerkarbeit betrieben. Als Beispiele gelten verschiedene Verbundinitiativen, wie die Verbundinitiativen Automobilzulieferer Sachsen AMZ, VEMAS, das Textilindustrienetzwerk Inntex sowie der Interessensverband Chemnitzer Maschinenbau e.V. u.a.m.</p>
<p>Die letzlich unbestrittenen Innovationseffekte von Netzwerken führen aus unserer Sicht nun auch zu konkreten Fragen an ein Innvationsmanagement auf einer <em>prakatischen Instrumentenebene</em>:</p>
<ul>
<li>Wie kann konkret bewerkstelligt werden, dass Problemstellungen, Ideen und Innovationen aus Netzwerken in die einzelnen Unternehmen diffundieren und <em>vice versa</em>? Also inbesondere:</li>
<li>Mit welchen Tools lässt sich innerhalb von Netzwerken hohe <em>Transparenz zu laufenden Prozessen</em> in den beteiligten Unternehmen erzeugen? </li>
<li>Wie können Mitarbeiter in Unternehmensnetzwerken <em>Informationen zu neuen Ideen und Vorhaben</em> möglichst schnell und unkompliziert austauschen?</li>
</ul>
<p>Gänzlich neuartige Bausteine für Wissenstransfer innerhalb von Innovationsnetzwerken abseits von arbeitsorganisatorischen Instrumenten und Qualifizierungsmaßnahmen, von Telefon und E-Mail finden sich im Bereich der Web 2.0 Technologien. Vielversprechend aus Sicht eines Innovationsmanagements in Netzwerken erscheint vor allem <em>Microblogging</em>.</p>
<h3>Microblogging?</h3>
<p>Microblogging-Dienste wie Twitter, Yammer, Communote, Socialcast und Laconica sind webbasierte Informations- und Kommunikationstools für praktisch unbegrenzt viele Teilnehmer. Das Prinzip von Microblogging auf den Punkt gebracht: Jeder Nutzer kann in einer Microblogging-Webanwendung kurze bis mittellange Nachrichten schreiben (inkl. Links, File-Anhänge, Bilder, Video usw.), die von anderen Nutzern je nach Interessenslage abonniert werden (channelbasierten Publish-Subscribe Technologie).</p>
<p>Diese Micronachrichten-Abonnements können vom Nutzer selbst auf vielfältige Art nach seinen Bedürfnissen sortiert und dargestellt werden, z.B. nach Gruppen / Teams / Projekten / Unternehmen / Kunden, aber auch zeitlich nach Stichworten, oder nach frei definierten Themen. Selbstverständlich sind direkte Antworten auf Postings wie auch geschütze Direktnachrichten zwischen den Nutzern möglich.</p>
<p>Statusmeldungen über das, was jemand gerade liest, über Probleme, die es in einem Projekt gibt, über Wasserstands­meldungen eines Workflows, aber auch Fragen an die Community &#8211; all dies lässt sich wie beispielsweise der Dienst Twitter und die Enterprise-Tools Yammer und Communote zeigen, mit Microblogging weitaus transparenter und effektiver verwirklichen, als mit allen bisher bekannten IT-Instrumentarien. Die etablierten Kommunikationsformen E-Mail, Telefon und Meetings werden dabei teils ersetzt, teils findet mit Microblogging auch Kommunikation statt, die ansonsten nicht stattgefunden hätte (<a href="http://blog.cm-development.de/2009/05/18/microblogging-unwahrscheinliche-kommunikation/" target="_blank">siehe z.B. den Blogbeitrag von Stefan zu diesem Thema</a>).</p>
<p>Erste Anwendungen von Microblogging in Unternehmen zeigen deutlich, dass sich Microblogging-Dienste erfolgreich und nutzenstiftend aus dem „freien Internet“ in Businessanwendung übertragen lassen. Ob dies auch für ein Innovationsmanagement in Netzwerken gelten kann, wird im folgenden diskutiert.</p>
<h3>Potenziale von Microblogging in Innovationsnetzwerken</h3>
<p>Die Pontenziale von Microblogging in Innovationsnetzwerken liegen in der Intensivierung des Wissensaustauschs. Sie geben den Mitarbeitern vernetzter Unternehmen die Möglichkeit,</p>
<p>a)    Problemstellungen und Ideen von Mitarbeitern anderer Unternehmen aus dem Netzwerk heraus in Form von kurzen Nachrichten zu empfangen und</p>
<p>b)    umgekehrt auch eigene Probleme und Ideen in das Netzwerk hinein zu senden.</p>
<p>Möglich wird dieser Informationsaustausch durch eine Reihe von technischen, arbeits­organisatorischen und psychologischen Besonderheiten der Nutzung von Microblogging. Insbesondere die folgenden Punkte sind für den Einsatz von  Microblogging in  Innovationsnetzwerken relevant:</p>
<ul>
<li><em>Hohe technische Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Mobilität</em>. Wie der Dienst <em>Twitter</em> mit täglich 310 Million Seitenaufrufen und 43 Millionen Seitenbesuchern zeigt, skaliert Microblogging-Technologie sehr gut und ist auch für größere Innovationsnetzwerke einsetzbar. Als Webservice können Microblogging Anwendungen auf allen webbrowserfähigen Geräten laufen, d.h. die Informationen können sehr schnell sehr viele Nutzer an vielen Orten erreichen. Je besser die Personen vernetzt sind und je größer das Netzwerk ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine Statusmeldung jemanden erreicht, der diese Nachricht versteht und sie annimmt. Für ihn hat diese Nachricht dann einen informationellen Mehrwert, der sich letztenendes positiv für die Organisation bzw. das Unternehmen auswirkt. Innovationsmanagement, F&amp;E Projekte, aber auch Risikomanagement, Compliance, Workflow-Management &#8211; jegliche Form der Wissensteilung profitiert von der Intelligenz der Masse, die sich durch Microblogging sehr effizient zusammenschalten lässt.</li>
<li><em>Einfachste Erstellung der Nachrichten direkt im Arbeitsprozess</em>. Mehr Transparenz in Netzwerken heißt auch, dass relevante Informationen zu laufenden Prozessen und Ideen in den einzelnen Unternehmen von den Mitarbeitern überhaupt verschriftlicht werden. Gerade im operativen Projektgeschäft wird der Aufwand dazu oft als zu hoch empfunden. Microblogging senkt diese Schwellen gegenüber E-Mail weiter: sein Format ist mit einem kurzen Memo in Briefform vergleichbar, es sind keine Grußformeln nötig und auch keine Empfängerauswahl. Relevante Informationen können so extrem einfach und schnell eingegeben werden (gerade unter Zeitdruck). So entstehen zusätzliche Informationen zu laufenden Prozessen und Ideen, die praktisch automatisch in das Innovationsnetzwerk diffundieren können.</li>
<li><em>Unkomplizierte Gruppen- und Netzwerkbildung</em>. Durch das Abo-Prinzip und Tagging können sich Mitarbeiter unternehmensübergreifend und nach aktuellem Bedarf extrem schnell und einfach verschalten. Dabei fällt weder Modellierungs- noch Programmieraufwand an. Natürlich sind auch geschützte Kommunikationsbereiche möglich, ebenso wie persönliche Direktnachrichten. </li>
<li><em>Schnelles Update neuer Netzwerkmitglieder</em>. Neue Netzwerkteilnehmer können sehr schnell in laufende Prozesse und Diskussionen integriert werden, da alle bestehenden Konversationen unmittelbar nach Beitritt/Freischaltung verfügbar sind. Neue Partner müssen sich also nicht durch diverse E-Mail Ketten arbeiten, sondern finden alle relevanten Informationen zentral im Microblog vor.</li>
<li><em>Transparenz wird ohne Mehraufwand erreicht</em>. Historisch gesehen ist Microblogging ein offenes Medium: die damit verfassten Nachrichten sind frei für alle abonnierbar. Bei E-Mail dagegen müssen Empfängerlisten aktiv angelegt und gepflegt werden, Offenheit erfordert also permanenten Mehraufwand.</li>
<li><em>Micro-Nachrichten lesen sich leichter und schneller als E-Mails</em>. Denn Kurznachrichten zwingen zu prägnanter Formulierung und zur Konzentration auf Wesentliches. Ein betrieblicher Anwender: “Aus der eigenen Anwendung kann ich berichten, dass Microblogs deutlich schneller lesbar sind als E-Mails und gerade beim Einsatz in Projekten der E-Mail-Anteil in der Kommunikation spürbar gesunken ist und damit genügend Zeit fürs Microblogging frei wurde”.</li>
<li><em>Lese- und Reply-Erwartungen sind weniger stark als bei E-Mail</em>. Micro-Nachrichten richten sich prinzipiell an eine Vielzahl von abonnierenden Empfängern im Netzwerk oder an definierte Personenkreise (wie Projektteams). Die direkte persönliche Ansprache a la E-Mail ist zwar auch möglich, aber eher die Ausnahme. Das qualifiziert Microblogging insbesondere dafür, Partner im Netzwerk, Kollegen im Team oder generell Interessenten im eigenen Unternehmen auf dem Laufenden zu halten, ohne dass diese ihrerseits unmittelbar auf diese Nachrichten reagieren müssen.</li>
<li><em>Keine Unterbrechung des Arbeitsflusses</em>. Jedem Nutzer werden die abonnierten Nachrichten in seine persönlichen Ordner- und Lesestrukturen gepusht. Die Lesezeitpunkte kann er entsprechend seiner Arbeitsorganisation selbst wählen. Infolge der geänderten Verhaltenserwartungen handelt es sich bei Microblogging generell um eine near-time-Kommunikation; man antwortet, oder antwortet nicht, oder etwas später. E-Mail üben hier oftmals schon mehr Druck aus, unmittelbar zu reagieren. Telefon bzw. Instant Messaging unterbrechen Arbeitsprozesse sofort.</li>
<li><em>Keine Informationsüberlastung</em>. Wie Dion Hinchcliffe in seinem Workshop im Rahmen des Theseus Symposiums 2009 (Berlin) völlig zutreffend zum Thema Informationsüberlastung anmerkte: “there is no information overload, there are filter problems!”. Microblogging-Software beherrscht neben klassischen Suchen (Begriffe im Volltext, Datum, etc.) vor allem Tagging (Schlagworte). Mittels Tags kann der Empfänger selbst extrem vielfältige und leistungsfähige automatische Ordnungs- und Filterfunktionen realisieren. Parallel dazu sorgt das flexible Abonnementprinzip dafür, dass nur Inhalte, die den Empfänger auch interessieren, ankommen.</li>
<li><em>Vielfältige Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung der Daten</em>. Für die in den Netzwerk-Blogs vorhandenen Daten ergeben sich praktisch endlose Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Verdichtung in vielfältigsten Anwendungskontexten (betriebliche Dokumente, Arbeitspapiere für Ad-hoc-Umsetzungsprojekte etc.). Auch hier gilt: solche Daten kann man im Nachgang nicht oder nur sehr mühsam aus E-Mail Verteilern und sonstigen Dokumenten extrahieren.</li>
</ul>
<p>Der Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken erscheint im Lichte dieser Betrachtungen als sehr lohnend, steht doch zu erwarten, dass der organisationsübergreifende Wissensfluss nach deutlich intensiviert werden kann. Dies ist vor allem neben der schnellen und unkomplizierten Nachrichtenerstellung im Arbeitsprozess auf das thematische oder personenbezogene Abonnement-Prinzip zurückzuführen: die potenziell interessierten Nachrichtenempfänger entscheiden selbst und jeden Tag neu, ob und welche Inhalte für sie relevant sind und wie diese Inhalte geordnet und dargestellt werden sollen. In der Folge bilden sich so sehr schnell thematisch oder persönlich orientierte Sub-Netzwerke mit hohem internem Commitment aus.</p>
<p>Signifikanter Mehraufwand für Kommunikation auf Seiten der partizipierenden Unternehmen ist bei der Etablierung von Microblogging nicht zu erwarten. Denn zum einen verlagert sich ohnehin bereits bestehender Aufwand für Informationserstellung aus Medien wie E-Mail und Textverarbeitung in den Microblog. Und zum anderen ist die Informationserstellung wie auch die -wahrnehmung aufgrund des kompakten Memoformats besonders effizient.</p>
<p>Hier das komplette Paper online:</p>
<div id="__ss_2018264" style="width: 477px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Microblogging als Baustein für ein Innovationsmanagement in Netzwerken" href="http://www.slideshare.net/corporate_mind/microblogging-als-baustein-fr-ein-innovationsmanagement-in-netzwerken">Microblogging als Baustein für ein Innovationsmanagement in Netzwerken</a></p>
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<p>
<object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="477" height="610" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayerd.swf?doc=beitragtagungsbandvpp2009-090918104037-phpapp02&amp;stripped_title=microblogging-als-baustein-fr-ein-innovationsmanagement-in-netzwerken" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="477" height="610" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayerd.swf?doc=beitragtagungsbandvpp2009-090918104037-phpapp02&amp;stripped_title=microblogging-als-baustein-fr-ein-innovationsmanagement-in-netzwerken" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/corporate_mind"> cm|d </a>.</div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8216;Whats up&#8217; an Hochschulen  &#8211; wie Forschungsprojekte von Microblogging profitieren</title>
		<link>http://blog.cm-development.de/2009/07/07/whats-up-an-hochschulen-wie-forschungsprojekte-von-microblogging-profitieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wo bleibt eigentlich der Trend zum Forschungsprojekt 2.0? Diese Frage beschäftigt uns bereits länger vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen in öffentlich geförderten (Verbund-) Projekten des Bundesministerium für Bildung &#38; Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft &#38; Technologie (BMWi) und der EU.
Der Hintergrund: Forschung und Entwicklung durch einzelne Experten im stillen Kämmerlein gibt es immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo bleibt eigentlich der Trend zum Forschungsprojekt 2.0?</strong> Diese Frage beschäftigt uns bereits länger vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen in öffentlich geförderten (Verbund-) Projekten des Bundesministerium für Bildung &amp; Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft &amp; Technologie (BMWi) und der EU.</p>
<p>Der Hintergrund: Forschung und Entwicklung durch einzelne Experten im stillen Kämmerlein gibt es immer weniger. In der Regel ist öffentlich wie privat finanzierte Forschung intensivste Teamarbeit: Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Praxispartner, Unternehmen und Institutionen arbeiten an einer gemeinsamen Zielstellung. Dies ist denkbar herausfordernd für die Partner &#8211; sehr wissensintensive Tätigkeiten, räumliche Trennung, eine Vielfalt an relevantem Wissen, Kompetenzen, persönlichen Perspektiven und Arbeitsstilen müssen überein gebracht werden. Es ist enorm wichtig, dennoch zu wissen, was die Projektpartner tun, warum sie es tun, und ob man gemeinsam auf Zielkurs liegt. Die Stichworte sind <em>Transparenz, </em><em style="color: #ff9900;"><a id="my5b" title="Workplace Awareness" href="../2009/05/18/microblogging-unwahrscheinliche-kommunikation/#more-399">Workplace Awareness</a></em> und <em>Selbstorganisation</em>.</p>
<p>Alles kein Problem?</p>
<p>Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Collaboration im Forschungsprojekt 1.0:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-345"></span>E-Mail, E-Mail, E-Mail. Telefon. Und Meetings.</strong></p>
<p>Schnell nach dem Projektstart finden sich vor allem Projektleiter in einem <strong>E-Mail-Gewitter</strong> wieder. Die Partner e-mailen ihren Input zur allgemeinen Projektplanung, informieren über die nächsten Arbeitsschritte, zu neuen Ideen, geben allgemeine Kurzinfos, stoßen Terminvereinbarungen an, machen Vorschläge für Agenden, schicken Meeting-Protokolle, informieren über Abstimmungen mit Projektträgern&#8230; E-Mail ist meist <em>die</em> Universalwaffe in Verbundprojekten. Folglich wachsen die Mailboxen schnell zu unübersichtlichen Datensilos heran, in denen man von Zeit zu Zeit hoffnungsvoll Volltextsuchen startet. Ganz zu schweigen von einen Phänomen, das mittlerweile so gut wie jeder E-Mail Nutzer kennt: mit kaum relevanten &#8220;CC&#8221;-E-Mails überflutet zu werden, die sich im täglichen Workflow zwischen wichtigere Nachrichten schieben.</p>
<p>Parallel wird oft zum <strong>Telefon</strong> gegriffen, und all zu oft resultieren aus diesen bilateralen Gesprächen regelrechte Rundruf-Aktionen, um andere Partner zu informieren oder ihre Meinung einzuholen. Oder um eine Telefonkonferenz zu vereinbaren. Wobei &#8211; das geht ja auch per E-Mail. Siehe oben.</p>
<p>Eine sehr gute Plattform für Informationsaustausch bieten natürlich persönliche <strong>Meetings </strong>aller Projektpartner. Nicht selten werden bei diesen Gelegenheiten Missverständnisse aufgeklärt und alle Beteiligten auf einen gemeinsamen Informationsstand gebracht. Vor diesen Meetings gibt es allerdings noch Abstimmungsbedarf zur Zeit, zum Ort und zur Agenda des Treffens (der per E-Mail, Agenda-Dateien und Telefon geklärt wird). Nach den Meetings wird ein Protokoll erstellt (das dann wiederum per E-Mail verschickt wird, zu dem im Nachgang weitere Anmerkungen per E-Mail und Telefon kommen, die dann in eine neue Protokollversion münden, die wieder verschickt wird). Viele wichtige Informationen landen aber trotz aller Mühe gar nicht im Protokoll, sondern verschwinden in den individuellen Notizen, Merkzetteln und Post-Its der Teilnehmer.</p>
<p>Keine Frage, man kann so arbeiten. Aber sonderlich effizient und befriedigend für die Projektpartner klingt das nicht. <span style="color: #000000;"><strong><em>Vor allem die Transparenz darüber, was andere im Projekt </em></strong></span><span style="color: #000000;"><strong><em>gerade </em></strong></span><span style="color: #000000;"><strong><em>tun und warum sie es tun, ist schwer erkauft und lässt doch noch immer zu wünschen übrig.</em> </strong></span>Nun stellt sich natürlich die Frage:</p>
<p><strong>Was wäre denn im Forschungsprojekt 2.0 anders?</strong></p>
<p>Ich stelle mir vor, dass im Forschungsprojekt 2.0 wesentlich mehr Transparenz und <span style="color: #000000;">Workplace Awareness</span> in der Zusammenarbeit vorhanden sein wird, also bislang überhaupt denkbar &#8211; und dies unterm Strich mit deutlich geringerem Aufwand für die Projektbeteiligten. Also nicht erreicht durch noch mehr E-Mail, noch mehr Telefonate, noch mehr Meetings. Sondern mit weniger E-Mail, weniger Telefonaten, weniger Meetings. Und eben mit <strong>Microblogging.</strong></p>
<p>Was Microblogging ist und was es leistet, dazu empfehle ich die <a id="nds2" title="Fragestunde bei Dirk Röhrborn" href="http://www.humannetworkcompetence.de/2009/06/23/enterprise-microblogging-in-der-diskussion/">Fragestunde bei Dirk Röhrborn</a>. Das Prinzip von Microblogging auf den Punkt gebracht: Jeder Nutzer kann in einer Microblogging-Webanwendung kurze bis mittellange Nachrichten schreiben (inkl. Links, File-Anhänge, Bilder, Video usw.), die von anderen Nutzer je nach Interessenslage abonniert werden. Diese Micronachrichten-Abonnements können auf vielfältige Art sortiert und dargestellt werden, z.B. nach Gruppen/Teams/Projekten, zeitlich, nach Stichworten, Themen etc. Selbstverständlich sind auch direkte Antworten auf Posts wie auch Direktnachrichten zwischen den Nutzer möglich.</p>
<p>Was Microblogging für Forschungs- und Entwicklungsprojekte leisten kann, möchte ich gern in Bezug auf das derzeitige Nutzungsverhalten von E-Mail, Telefon und Meetings diskutieren.</p>
<p>Weiter oben habe ich E-Mail als Universalwaffe in Verbundprojekten beschrieben. &#8216;Universal&#8217; deshalb, weil E-Mail in der Praxis zu mehr als nur zur einfachen Nachrichtenübermittlung eingesetzt wird: E-Mails erlauben direktes Antworten, es entstehen Diskussionen, Gruppen, Netzwerke. Vor allem die Funktionen des &#8216;cc&#8217; sind interessant: diese Nachrichtenkopien sollen Kollegen, Projektpartner, Vorgesetzte indirekt &#8216;auf dem Laufenden halten&#8217;, eigene Aktivitäten dokumentieren, Lebenszeichen geben, den Verbund zusammenhalten (siehe auch <a id="q7xq" title="phatische Kommunikation" href="../2009/05/18/microblogging-unwahrscheinliche-kommunikation/#more-399">phatische Kommunikation</a>). Gehen wir zeitlich noch einen weiteren Schritt zurück, dann haben wir in den physische Papierkopien und internen Umläufen einen direkten Vorläufer dieser Praxis. Und selbstverständlich dienen auch die weiter oben beschrieben Rundum-Telefonate und Meetings zu großen Teilen diesen Zwecken.</p>
<blockquote><p><em>In der früheren und derzeitigen Projektarbeit finden sich also bereits jene Elemente, die wir aus der Diskussion um Collaboration-Tools im Enterprise 2.0 zur Genüge kennen: möglichst hohe Transparenz zu laufenden Prozessen, Workplace Awareness, Selbstorganisation bei Teamwork, Diskussion &amp; Feedbackorientierung, Informationsaustausch in Gruppen und Netzwerken. </em></p>
</blockquote>
<p>Und für diese Zwecke wurden die vorhandenen Tools so gut es eben geht genutzt: Erst Papierumläufe und Telefon, dann kamen E-Mail und Instant Messaging dazu. Und nun bietet sich mit Microblogging eben noch eine weitere Plattform für diese Zwecke an.</p>
<p>Die gar nicht <span style="color: #000000;">so selten gestellte Frage,</span> ob Microblogging als Funktion für (F&amp;E-)Projekte <span style="color: #ff9900;"><a id="r7l5" title="überhaupt sinnvoll" href="http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=612#comments">überhaupt sinnvoll</a></span> ist, ist demnach gar nicht so kontrovers. Spannender ist vielmehr die Frage, ob Microblogging denn auch effizient ist. Was kann Microblogging also besser als E-Mail, Telefon und Meetings &#8211; bezogen auf die Anforderungen <em>Transparenz</em>, <em>Workplace Awareness</em> und <em>Selbstorganisation</em>?</p>
<p><em><strong>Microblogging und Transparenz</strong></em></p>
<ul>
<li><em>Transparenz wird ohne Mehraufwand erreicht</em>. Historisch gesehen ist Microblogging ein offenes Medium: die damit verfassten Nachrichten sind frei für alle abonnierbar. Bei E-Mail dagegen müssen Empfängerlisten aktiv angelegt und gepflegt werden, Offenheit erfordert also permanenten Mehraufwand.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Einfachste Erstellung der Infos direkt im Arbeitsprozess. </em>Mehr Transparenz heißt auch, dass Informationen zu laufenden Prozessen überhaupt verschriftlicht werden. Gerade im operativen Projektgeschäft wird der Aufwand dazu oft als zu hoch empfunden. Microblogging senkt diese Schwellen gegenüber E-Mail weiter: sein Format ist mit einem kurzen Memo in Briefform vergleichbar, es sind keine Grußformeln nötig und auch keine Empfängerauswahl. Relevante Informationen können so extrem einfach und schnell eingegeben werden (gerade unter Zeitdruck). So entstehen zusätzliche Informationen zu laufenden Prozessen.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Hohe </em><em>Skalierbarkeit, </em><em>Verfügbarkeit und Mobilität. </em>Wie der Dienst Twitter mit täglich 310 Million Seitenaufrufen und 43 Millionen Seitenbesuchern zeigt (Quelle: <a id="o5gn" title="Wolfram Alpha" href="http://www34.wolframalpha.com/input/?i=twitter">Wolfram Alpha</a>), skaliert Microblogging-Technologie sehr gut. Als Webservice können Microblogging Anwendungen auf allen webbrowserfähigen Geräten laufen, d.h. die Informationen können sehr schnell sehr viele Nutzer erreichen.</li>
</ul>
<p><em><strong>Microblogging und Workplace Awareness</strong></em></p>
<ul>
<li><em>Micro-Nachrichten lesen sich leichter und schneller  als E-Mails</em>. Denn Kurznachrichten zwingen zu prägnanter Formulierung und zur Konzentration auf Wesentliches. <a id="vq_t" title="Dirk Röhrborn" href="http://www.humannetworkcompetence.de/2009/06/23/enterprise-microblogging-in-der-diskussion/http://www.humannetworkcompetence.de/2009/06/23/enterprise-microblogging-in-der-diskussion/">Dirk Röhrborn</a>: &#8220;Aus der eigenen Anwendung kann ich berichten, dass Microblogs deutlich schneller lesbar sind als E-Mails und gerade beim Einsatz in Projekten der E-Mail-Anteil in der Kommunikation spürbar gesunken ist und damit genügend Zeit für’s Microblogging frei wurde&#8221;.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Lese- und Reply-Erwartungen sind weniger stark als bei E-Mail</em>. Micro-Nachrichten richten sich prinzipiell an eine Vielzahl von abonnierenden Empfängern oder definierte Personenkreise wie Projektteams. Die direkte persönliche Ansprache a la E-Mail ist zwar auch möglich, aber eher die Ausnahme. Das qualifiziert Microblogging insbesondere dafür, Kollegen im Team oder Interessenten im Unternehmen auf dem Laufenden zu halten, ohne dass diese ihrerseits unmittelbar auf diese Nachrichten reagieren müssen.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Keine Unterbrechung des Arbeitsflusses</em>. Jedem Nutzer werden die abonnierten Nachrichten in seine persönlichen Ordner- und Lesestrukturen gepushed. Die Lesezeitpunkte kann er entsprechend seiner Arbeitsorganisation selbst wählen. Infolge der geänderten Verhaltenserwartungen handelt es sich bei Microblogging generell um eine near-time-Kommunikation; man antwortet, oder antwortet nicht, oder etwas später. E-Mail üben hier oftmals schon mehr Druck aus, unmittelbar zu reagieren. Telefon bzw. Instant Messaging unterbrechen Arbeitsprozesse sofort.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Keine Informationsüberlastung</em>. Wie <a id="q8xm" title="Dion Hinchcliffe" href="http://www.theseus.joint-research.org/index.php?id=43#kn10">Dion Hinchcliffe</a> in seinem <span style="color: #ff9900;"><a id="wlcx" title="Workshop im Rahmen des Theseus Symposiums" href="http://www.theseus.joint-research.org/index.php?id=43#bp1">Workshop im Rahmen des Theseus Symposiums 2009</a> </span><span style="color: #000000;">völlig zutreffend zum Thema Informationsüberlastung anmerkte: &#8220;there is no information overload, there are filter problems!&#8221;</span>. Microblogging-Software beherrscht neben klassischen Suchen (Begriffe im Volltext, Datum, etc.) vor allem Tagging. Mittels Tags kann der Empfänger selbst extrem vielfältige und leistungsfähige automatische Ordnungs- und Filterfunktionen realisieren. Parallel dazu sorgt das flexible Abonnementprinzip dafür, dass nur Inhalte, die den Empfänger auch interessieren, ankommen.</li>
</ul>
<p><em><strong>Microblogging und Selbstorganisation</strong></em></p>
<ul>
<li><em>Unkomplizierte Gruppen- und Netzwerkbildung.</em> Durch Abo-Prinzip und Tagging können sich Mitarbeiter projektbezogen und nach aktuellem Bedarf extrem schnell und einfach verschalten. Dabei fällt weder Modellierungs- noch Programmieraufwand an. Natürlich sind auch geschützte Kommunikationsbereiche möglich, ebenso wie persönliche Direktnachrichten.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Schnelles Update neuer Mitglieder/Abonnenten. </em>Neue Projektmitglieder können sehr schnell in laufende Projekte integriert werden, da alle bestehenden Konversationen unmittelbar nach Beitritt/Freischaltung verfügbar sind. Neue Kollegen müssen sich also nicht durch diverse E-Mail Ketten arbeiten, sondern finden alle relevanten Informationen zentral im Microblog vor.</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Vielfältige Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung der Daten.</em> Ist ein Projekt im Microblog gut dokumentiert (und getagged), ergeben sich praktisch endlose Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Verdichtung in vielfältigen Anwendungskontexten (Projektberichte, externe Blogbeiträge, interne Dokumente etc.). Auch hier gilt: solche Daten kann man im Nachgang nicht oder nur sehr mühsam aus E-Mail Verteilern extrahieren.</li>
</ul>
<p>Gerade komplexe Forschungs- bzw. Verbundprojekte mit typischerweise hohen Anforderungen an interne Transparenz, Awareness und Selbstorganisation profitieren also eindeutig vom Microblogging.</p>
<p>Ein Mehraufwand an Informationserstellung oder gar Informationsüberlastung ist keinesfalls zu erwarten, da viele der Informationen ohnehin aufgezeichnet oder besprochen werden müssten &#8211; nur eben weniger schnell, mit deutlich weniger Reichweite/Empfängern und mit nur sehr eingeschränkten Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung und Nachnutzung.</p>
<p>Dies prädestiniert Forschungsverbünde definitiv als Pionieranwender von Microblogging als zentrale Plattform für die interne wie externe Projektkommunikation.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren? Schnell starten und Kurs halten mit dem cm&#124;navigator</title>
		<link>http://blog.cm-development.de/2009/03/12/wie-web-20-in-bestehende-businessprozesse-integrieren-schnell-starten-und-kurs-halten-mit-dem-cmnavigator/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 10:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[cm|navigator]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Web 2.0 Technologie (Social Software) in bestehende Businessprozesse zu integrieren, ist kein Selbstzweck (oder sollte es zumindest nicht sein). Vielmehr sind mit diesem Trend zu Enterprise 2.0 spezifische Zielstellungen verknüpft &#8211; wie stark verbesserte Zusammenarbeit (Collaboration), effizienteres Wissensmanagement und die Informationsversorgung bislang eher trocken liegender Unternehmensbereiche.
Diese Erwartungen können Wiki, Blog, Microsharing, Social Networks, Webfeeds und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web 2.0 Technologie (Social Software) in bestehende Businessprozesse zu integrieren, ist kein Selbstzweck (oder sollte es zumindest nicht sein). Vielmehr sind mit diesem Trend zu Enterprise 2.0 spezifische Zielstellungen verknüpft &#8211; wie stark verbesserte Zusammenarbeit (Collaboration), effizienteres Wissensmanagement und die Informationsversorgung bislang eher trocken liegender Unternehmensbereiche.</p>
<p>Diese Erwartungen können Wiki, Blog, Microsharing, Social Networks, Webfeeds und Mashups  fraglos einlösen. Doch wie stellt man die Nutzung dieser Tools sicher, wie bekommt man die Pferdestärken dieser Technologien auch auf den Boden? Wir haben dafür ein Steuertool entwickelt, das auf Mitarbeiterbefragungen basiert und mit dessen Hilfe interne Web 2.0 &#8211; Projekte schnell gestartet und agil und lebendig weiter entwickelt werden können. An dieser Stelle schon mal ein kleiner Foliensatz zum <strong>cm|navigator</strong>, bevor ich noch einiges zu den Entwicklungshintergründen erzähle:</p>
<div id="__ss_1135677" style="width: 425px; text-align: left;"><object width="425" height="355" data="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=2009-03-10cmnavigator-090312052530-phpapp02&amp;stripped_title=wie-web-20-in-bestehende-businessprozesse-integrieren-schnell-starten-und-kurs-halten-mit-dem-cmnavigator" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=2009-03-10cmnavigator-090312052530-phpapp02&amp;stripped_title=wie-web-20-in-bestehende-businessprozesse-integrieren-schnell-starten-und-kurs-halten-mit-dem-cmnavigator" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></div>
<p>Die Frage nach effektiven Implementierungsvorgehensweisen beschäftigt uns (und nicht nur uns <a href="http://www.frogpond.de/" target="_blank">1</a> <a href="http://www.projektmanagement20.de/" target="_blank">2</a> <a href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/wi2/mitarbeiter/boehr.php" target="_blank">3</a>) schon länger. <span id="more-321"></span> Im Forschungsprojekt <a href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl6/forschung/metora/" target="_blank">Metora </a>haben wir Einführungsprojekte von Wissensmanagement in Unternehmen detailliert auf Erfolgsfaktoren hin durchleuchtet und festgestellt, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten stark steigen, wenn diese Einführungsprojekte selbst auch möglichst gemeinschaftlich, collaborativ und agil gestaltet werden. Ausgehend von geteilten mentalen Modellen können partizipative Zielstellungen abgeleitet werden; anschließend sorgen interne Promotoren für die schrittweise Verbreitung der neuen Technologien.</p>
<p>Der Experte für sein eigenes Wissensmanagement ist nach unserer Auffassung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz selbst, und auch der Mitarbeiter am Arbeitplatz weiß am besten, ob und wie Web 2.0 Tools zusätzlichen Nutzen entfalten. Darauf sollte ein erfolgreiches Projektmanagement aufbauen.</p>
<p>Diese Erkenntnisse mündeten in die Entwicklung eines eigenen <em>Frameworks </em>zur Initiierung und Steuerung von Web 2.0 &#8211; Einführungsprojekten, basierend auf den subjektiven Einschätzungen der internen Web 2.0 &#8211; Experten: den Mitarbeitern und künftigen Nutzern dieser Tools. Wir haben dieses Framework <strong>cm|navigator</strong> genannt, weil es ähnlich wie ein Navigationsgerät flexibel und dennoch zielgerichtet immer neue Routen durch den Implementierungsdschungel aufzeigt, abhängig von der aktuellen Position.</p>
<p>Mit dem cm|navigator lassen sich Wachstumsinseln identifizieren, von denen aus Web 2.0 Projekte schnell starten können. Anschließend werden mit seiner Hilfe gezielt Ad-Hoc-Folgeprojekte initiiert und der Gesamtfortschritt mit prozessbegleitenden Bestandsaufnahmen bewertet. </p>
<p>Als nächsten Schritt werden wir in Pilotprojekten den cm|navigator gemeinsam mit interessierten Unternehmen einsetzen und zügig weiterentwickeln. Wir freuen uns auf eure Kommentare und Hinweise!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bitkom-Studie 2008: Der Trend zu Enterprise 2.0 ist gesetzt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 11:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Bitkom hat über 400 Unternehmen zum aktuellen und geplanten Einsatz von Web 2.0-Technologien befragt. Das Fazit: Der Trend zum Enterprise 2.0 ist gesetzt. Die Frage ist nicht mehr &#8220;Ob&#8221;, sondern &#8220;Wie&#8221;.
Der Trend zum Enterprise 2.0 kann inzwischen als etabliert gelten, wie die aktuelle Studie des Bitkom 2008 &#8220;Enterprise 2.0: Analyse zu Stand und Perspektiven in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoFootnoteText"><em>Bitkom hat über 400 Unternehmen zum aktuellen und geplanten Einsatz von Web 2.0-Technologien befragt. Das Fazit: Der Trend zum Enterprise 2.0 ist gesetzt. Die Frage ist nicht mehr &#8220;Ob&#8221;, sondern &#8220;Wie&#8221;.</em></p>
<p class="MsoFootnoteText"><img class="alignright size-full wp-image-152" title="Quelle: Bitkom" src="http://blog.cm-development.de/wp-content/uploads/2008/12/bitkom_enterprise_20.png" alt="bitkom_enterprise_20" width="304" height="236" />Der Trend zum Enterprise 2.0 kann inzwischen als etabliert gelten, wie die aktuelle <a title="PDF-Download" href="http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-Studie_Enterprise_2Punkt0.pdf" target="_blank">Studie</a> des Bitkom 2008 &#8220;Enterprise 2.0: Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft&#8221; belegt. Demnach identifizierten sich<span style="color: #000080;"> <span style="color: #000000;"><strong>87%</strong></span></span> der Befragten &#8220;voll und ganz&#8221; bzw. &#8220;eher&#8221; mit der Aussage<span style="color: #000000;"> &#8220;<strong>Web-2.0-Technologien werden in unserem Unternehmen an Bedeutung gewinnen</strong>&#8220;.</span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span id="more-144"></span>62% der Befragten konnten bereits grundsätzlich positive Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg feststellen. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen begann die Auseinandersetzung mit Enterprise 2.0 in den Jahren 2006 oder 2007, etwa ein Drittel vorher. Viele Entscheidungsträger sind also bereits für Enterprise 2.0 sensibilisiert. Dies zeigt in der Gesamtschau, dass die strategische Ausrichtung auf Enterprise 2.0 in den meisten Firmen gerade beginnt.</p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="color: #000000;"><em>Will man das Stimmungsbild dieser Studie umreißen, so ist aktuell ein <span style="color: #000000;"><strong>Wendepunkt im Wandel von Unternehmen zum Enterprise 2.0</strong></span> erreicht. Die Unternehmen stellen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr die Frage, ob der Wandel zum Enterprise 2.0 sinnvoll ist. Gefragt wird vielmehr nach dem Wie des Wandels.</em></span></p>
<p class="MsoFootnoteText">
<p class="MsoFootnoteText"><img class="alignleft size-full wp-image-151" title="Quelle: Bitkom" src="http://blog.cm-development.de/wp-content/uploads/2008/12/bitkom_nutzung_social_software1.png" alt="Quelle: Bitkom" width="289" height="260" />Einige Details: <strong><span style="color: #000000;">Wikis, Foren und Instant Messaging</span> </strong>sind bereits ausgereifte Tools und werden operativ genutzt. In der Einführungs- und Testphase befinden sich<strong> <span style="color: #000000;">Blogs, Mashups, semantische Technologien, Social Bookmarking und Tagging.</span></strong><span style="color: #000000;"> I</span>m Vergleich zu den ebenfalls etablierten klassischen Webservices (CMS, DMS) befindet sich der Entwicklungs und Erprobungsaufwand bei Wikis und Foren noch immer auf hohem Niveau. Es ist anzunehmen, dass dieses Ergebnis auf die Komplexität der Einführung von Foren und Wiki-Umgebungen zurückzuführen ist. <span style="color: #000000;"><strong>Dies zeigt, dass die Unternehmen den Nutzen bereits erkannt haben und sich von der Komplexität des Einsatzes von Web 2.0-Technologien nicht abschrecken lassen.</strong></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><img src="file:///C:/DOKUME~1/lger/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /><img src="file:///C:/DOKUME~1/lger/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot-1.jpg" alt="" /></p>
<p class="MsoFootnoteText">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Studie: Warum und wie Firmenwikis eingeführt werden</title>
		<link>http://blog.cm-development.de/2008/11/20/aktuelle-studie-warum-und-wie-firmenwikis-eingefuhrt-werden/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 09:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Aussagekräftige Studien zur Verbreitung und Nutzung von Collaboration Tools sind selten &#8211; Studien, die aufzeigen, wie diese Tools in der Praxis eingeführt und gemanaged werden, sind (leider noch) sehr selten.
Penny Edwards von der Open University Business School (UK) hat mit &#8220;Managing Wikis in Business&#8221; eine dieser seltenen Studien zu Firmenwikis (bzw. Enterprise Wiki, Corporate Wiki) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aussagekräftige Studien zur Verbreitung und Nutzung von Collaboration Tools sind selten &#8211; Studien, die aufzeigen, wie diese Tools in der Praxis eingeführt und gemanaged werden, sind (leider noch) sehr selten.</p>
<p>Penny Edwards von der Open University Business School (UK) hat mit <strong><a href="http://pennyedwards.files.wordpress.com/2007/10/final-report-september-2007.pdf"><strong>&#8220;Managing Wikis in Business&#8221;</strong></a></strong><strong> </strong>eine dieser seltenen Studien zu Firmenwikis (bzw. Enterprise Wiki, Corporate Wiki) vorgelegt. Ihre Ergebnisse dürften für Unternehmer wie Prozessberater von hohem Interesse sein. Auf der Grundlage von Experteninterviews und weltweit 102 mittels Fragebogen befragten Unternehmen (aus IT, Services, Medien, Transport, Finanzen) zeigt sie u.a.:<span id="more-72"></span></p>
<ul>
<li>welchen konkreten Nutzen Wikis entfalten</li>
<li>wie die Nutzung von Wikis gefördert wird</li>
<li>wie Unternehmen Wikis strukturieren</li>
<li>welche Wiki-Features genutzt werden</li>
<li>Gründe der Unternehmen für Wiki-Einführungen</li>
<li>Barrieren bei der Einführung von Wikis</li>
</ul>
<p>Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich Wikis im Businesssektor zunehmend als collaborative Plattformen etablieren, die es den Nutzern erlauben,</p>
<ul>
<li>effizienter als bislang miteinander zu arbeiten und zu kommunizieren,</li>
<li>besser aus vergangenen Erfahrungen zu lernen und</li>
<li>Wissen und Ideen auch in Unternehmenskontexten zu teilen, die bislang als schwierig für Collaboration galten.</li>
</ul>
<p>Wiki-Management ist dabei gleich dem Management eines Change Prozesses.</p>
<p>Eine Wiki wechselwirkt eng mit etablierten Routinen/Arbeitsweisen, Unternehmensstrukturen und kulturellen Werten. Hier ist <strong>Veränderungsbereitschaft </strong>der Schlüssel. Erfolgreiche Wiki-Nutzung kennzeichnen zusätzlich konkrete interne <strong>Collaborationsziele</strong>, wirksame Praktiken zur <strong>Motivation </strong>und <strong>Entwicklung </strong>der Nutzer sowie permanenter(Selbst)<strong>Evaluation </strong>und <strong>Feedback</strong>.</p>
<p>In späteren Blogbeiträgen werde ich Teilergebnisse der Studie eingehender diskutieren. So verdienen die schwierigsten <strong>Einführungbarrieren </strong>(Zeit, Verfügbarkeit, Kultur) und der konkrete <strong>Nutzen </strong>von Wikis (für Wissenstransfer, Ideensharing, als Wissensbasis) gesonderte Betrachtungen. Auch das große Vertrauen der Unternehmen in die Selbstmotivations-, Selbstlern- und Selbstimplementierungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter (bei 3/4 der Firmen) verdient einen zweiten Blick.</p>
<p>Für heute bleibt es für alle, die es genauer wissen wollen, bei dem Downloadlink zur Studie <a href="http://pennyedwards.files.wordpress.com/2007/10/final-report-september-2007.pdf"><strong>&#8220;Managing Wikis in Business&#8221;</strong></a> (PDF). Viel Spaß beim Lesen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linktipp &#8220;www.wikipatterns.com&#8221; &#8211; Do&#8217;s und Don&#8217;ts bei der Wiki-Einführung</title>
		<link>http://blog.cm-development.de/2008/11/06/linktipp-wwwwikipatternscom-dos-und-donts-bei-der-wiki-einfuhrung/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 13:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Patterns]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen im corporate mind blog. Zuerst gleich mal einen Linktipp. Die Seite wikipatterns.com berichtet praxisorientiert und informiert zu typischen Tücken bei der Wiki-Einführung und nachhaltigen Nutzung in Unternehmen. Dabei ist sie selbst eine Wiki &#8211; jeder kann also mitmachen, seine Erfahrungen beisteuern und mit anderen diskutieren.
Was sind Wiki-Patterns? Patterns sind für die Leser gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen im corporate mind blog. Zuerst gleich mal einen Linktipp. Die Seite <a href="http://www.wikipatterns.com/" target="_blank">wikipatterns.com</a> berichtet praxisorientiert und informiert zu typischen Tücken bei der Wiki-Einführung und nachhaltigen Nutzung in Unternehmen. Dabei ist sie selbst eine Wiki &#8211; jeder kann also mitmachen, seine Erfahrungen beisteuern und mit anderen diskutieren.</p>
<p><a href="http://www.wikipatterns.com/" target="_blank"></a><a href="http://www.wikipatterns.com" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-20" style="border: 0pt none; margin-right: 10px;" title="wikipatterns" src="http://blog.cm-development.de/wp-content/uploads/2008/12/wikipatterns.png" alt="wikipatterns.com" width="140" height="145" /></a>Was sind Wiki-<strong>Patterns</strong>? Patterns sind für die Leser gut nachvollziehbare Muster bzw. Blaupausen (Patterns), nach denen die praktischen Erfahrungen auf wikipatterns.com dargestellt werden. Ein Beispiel dafür sind diese Fragemuster: (1) What is it (Worum handelt es sich?)? (2) How do I notice it (Wie stellt es sich dar)? und (3) How do I fix it (Wie lässt es sich lösen)? oder (4) Usage (Wie kanne es genutzt werden)?. Anhand dieser Fragen lassen sich negative wie positive Verhaltensweisen bei der Wiki-Einführung sehr gut nachvollziehen.</p>
<p><span id="more-19"></span>Beim Durchklicken der Seite wird schnell deutlich, welchen Einfluss einzelne Personen/Personengruppen in ihrer Rolle als <a href="http://www.wikipatterns.com/display/wikipatterns/Champion" target="_blank"><span class="zoom-link">WikiChampions</span></a>, <a href="http://www.wikipatterns.com/display/wikipatterns/WikiTroll" target="_blank"><span class="zoom-link">WikiTrolle</span></a>, <a href="http://www.wikipatterns.com/display/wikipatterns/webpageChampion" target="_blank"><span class="zoom-link">WebpageChampions </span></a>und <a href="http://www.wikipatterns.com/display/wikipatterns/OverOrganizer" target="_blank"><span class="zoom-link">Overorganizer </span></a>spielen können, und wie sich diese Verhaltensmuster beeinflussen oder nutzen lassen. Wikipatterns waren auch <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/02/10/wiki-patterns-enterprise-20-nachlese-vom-barcamp-mitteldeutschland/" target="_self">Thema beim barcamp</a> in Jena im Februar 2008.</p>
<p>Natürlich finden sich auf <a href="http://wikipatterns.com" target="_blank">wikipatterns.com</a> noch viele weitere Informationen rund um den Wiki-Einsatz in Unternehmen. Als guten Start empfehle ich jedenfalls zunächst einen Streifzug durch die People Patterns und Antipatterns, verbunden mit Abstechern in die Adoption Patterns und Antipatterns. Viel Spaß dabei!</p>
]]></content:encoded>
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