18
2010
Startschuss für das #ubimic Labor gefallen
Die Einsatzpotenziale von Microblogging im #ubimic Labor erleben
‘#ubimic‘ steht für die Vision des Ubiquitous Microblogging – des überall vorhandenen, des alles durchdringenden Microblogging. Informationen werden dann aus vielen Quellen schnell und einfach verfügbar:
- von Menschen, die in Arbeitskontexten eigene Inhalte veröffentlichen und mit anderen teilen
- von Sensoren, Maschinen und Prozesse, die Zustandsmeldungen und Messwerte veröffentlichen (z.B. Software-Bots)
- aus bereits aggregierte Informationen von Menschen, Dingen und Prozessen (Mashups).
Das Projekt Ireko der TU Chemnitz macht Microblogging für Industriepartner hautnah im #ubimic Labor der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb erlebbar. Im Labor können Unternehmen gemeinsam mit dem Ireko-Team ab dem 2. Quartal 2010 praktische Anwendungsfälle dieser neuen Technologie simulieren, testen und weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei ganzheitlich auf den technischen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen von Microblogging im professionellen Unternehmenseinsatz. Aktuelle Themenfelder im #ubimic Labor sind:
- Prozessmonitoring und Lieferkettenüberwachung auf Basis von Auto-ID-Technologie (z.B. RFID)
- Management von ad hoc Prozessen (plötzliche Ereignisse, Umrüstungen, Maschinenausfälle etc.)
- Informationsaustausch in Produktionsnetzen
- Projekt- und Logistikmanagement auf Baustellen
Technologiepartner des #ubimic Labors ist der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der TU Chemnitz (Ansprechpartner: Martin Böhringer).
Kontakt für Pilotanwender und Interessenten am #ubimic Labor
Im #ubimic-Labor entwickeln wir gemeinsam mit Unternehmen neue Einsatzszenarien der Innovation ‘Enterprise Microblogging’ im betrieblichen Alltag. Weiterhin begleiten wir Pilotprojekte in der Praxis. Für Informationen zum aktuellen Stand der Technik, zu Anwendungspotenzialen, zu Erfolgsfaktoren im Implementierungsprozessen und zu laufenden Pilotprojekten wenden Sie sich bitte an Dr. Lutz Gerlach, David Jentsch und Andreas Merkel. Follow @ubimiclabor on 
17
2009
Microblogging: Making improbable Communication probable
Why is Twitter, or rather the microblogging-principle, so successful in corporations?
Everybody speaks about Twitter, even with respect to communication within firms. Products like Yammer or Communote, that serve for professional microblogging within organisations and corporations, show that there is a demand. The newest collaboration suites start to implement microblogging functionality, too.
In order to get a satisfying answer to the question, why the communication principle of microblogging is successful we should look to some principles of human communication. I start with the following question: Why is communication very often improbable? And I will connect it with microblogging: How can microblogging help to cope with this issue?
| This is a translation of my German blogpost from 18th May 2009 |
What is ‘improbable communication’?
Niklas Luhmann, probably Germany’s most important contemporary sociologist (died in 1998), stated that communication is improbable per se (in Soziologische Aufklärung III, 1981, p.31). This, however, seems to be a contradiction to Paul Watzlawick’s famous sermon “It is not possible to not communicate”.
For Watzlawick each kind of behaviour is communication, i.e. it consists of sending some messages that can be observed by others. Try, for example, being in an elevator with somebody foreign and not to communicate. You will not be lucky because everything you are doing will send some signals that are ready for interpretation by the other.
However, Luhmann does not mean this kind of communication as it is a very broad definition of communication and, important for us in terms of digital social media, because it means physical presence. I, however, want to talk about physical absence, which is typical for microblogging. (weiterlesen…)
27
2009
Artikel in ‘Journal Arbeit’: Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren? – Mit dem cm|navigator interne Wissensarbeiter identifizieren
Neue Veröffentlichung von uns, diesmal im Journal Arbeit:
Wie Web 2.0 in bestehende Businessprozesse integrieren?
Mit dem cm|navigator interne Wissensarbeiter identifizieren
Link zur Zeitschrift
05
2009
Neuer Artikel von uns erschienen: Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government
Gerade ist unser Artikel “Twitter, Wiki, Blog & Co. – Web 2.0 im E-Government” in der Zeitschrift Innovative Verwaltung erschienen.
18
2009
Microblogging in Innovationsnetzwerken
Auf der 7. Tagung “Vernetzt planen und produzieren” habe ich einige unserer Ideen zum Einsatz von Microblogging in Innovationsnetzwerken präsentiert. Das Interesse war groß und die Nachfragen rege, daher hier nun im Nachgang der Foliensatz und einige relevante Überlegungen aus unserem im Tagungsband veröffentlichten Paper.
View more documents from cm|d .
Prozesstransparenz und Ideendiffusion in Netzwerken – wie bewerkstelligen?
06
2009
System(at)isches Enterprise 2.0 im St. Galler Management-Modell
Jüngst haben die beiden INTEL Mitarbeiter Laurie Buczek und Malcom Harkins ein White Paper mit Namen Developing an Enterprise Social Computing Strategy veröffentlicht, in welchem sie die Strategie der nächsten Jahre für den IBM-Konzern beschreiben. Sie kommen zu dem Schluss, dass man gewissermaßen ‘das große Rad drehen’ sollte:
“we quickly realized the importance of rapidly deploying the full social computing stack [...] to realize greater value from social computing—and mitigate the risks associated with unmanaged use of niche or external tools”
Wir können also davon ausgehen, dass INTEL in den nächsten Jahren zu einem Enterprise 2.0 werden wird. Im White Paper wird bereits das Jahr 2010 als Zielgröße angegeben.
Was geschehen soll bei INTEL, wird mit einigen Beschreibungen angedeutet und hört sich interessant an. Auch was die Issues sein werden, wir nicht verschwiegen – immerhin ist einer der Autoren, Malcom Harkins, für die IT-Sicherheit bei INTEL zuständig (chief information security officer).
Neues St. Galler Management-Modell
(Quelle: Dubs et al.: Einführung in die Managementlehre. Downloadbares Kapitel)
Sehr wenig wurde allerdings ausgesagt über
21
2009
Praxis, Mimikry, Identität, Selbstaktivierung – Elemente eines Design-Frameworks für Social Software
[I]n order to create social software, a designer has to address in one way or the other all issues of enabling practice, mimicking reality, building identity and actualizing self.
Mitarbeiter an der Universität von Amsterdam haben sich bereits im Jahr 2007 den Erfordernissen von Design für Social Software in einer Weise gewidmet, die mir sehr gefällt. Mit dem thematischen Hintergrund der Autoren wurde ich während meiner Ausbildung in der Wissenschafts- und Technikforschung vertraut. Dieser Hintergrund lässt sich kurz und prägnant auf den Nenner Wissensarbeit als Alltagspraxis bringen, worüber ich auch schon einmal ein Paper verfasst habe.
Die Autoren stellen neben des Aspekten Nachahmung, Identitätsbildung und Selbstaktivierung die Praxis, in diesem Fall die Aktivitäten der User als Gruppe, in den Vordergrund und möchte daraus Folgerungen für das Design von Social Software ableiten. Vielleicht verfängt sich ja etwas bei jenen von euch, die sich mit Software-Design beschäftigen. Aber auch diejenigen, die Web 2.0 zu produktiven Zwecken (z.B. in einem Unternehmen) einführen möchten, sollten hier mal genau reinschauen:
07
2009
‘Whats up’ an Hochschulen – wie Forschungsprojekte von Microblogging profitieren
Wo bleibt eigentlich der Trend zum Forschungsprojekt 2.0? Diese Frage beschäftigt uns bereits länger vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen in öffentlich geförderten (Verbund-) Projekten des Bundesministerium für Bildung & Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft & Technologie (BMWi) und der EU.
Der Hintergrund: Forschung und Entwicklung durch einzelne Experten im stillen Kämmerlein gibt es immer weniger. In der Regel ist öffentlich wie privat finanzierte Forschung intensivste Teamarbeit: Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Praxispartner, Unternehmen und Institutionen arbeiten an einer gemeinsamen Zielstellung. Dies ist denkbar herausfordernd für die Partner – sehr wissensintensive Tätigkeiten, räumliche Trennung, eine Vielfalt an relevantem Wissen, Kompetenzen, persönlichen Perspektiven und Arbeitsstilen müssen überein gebracht werden. Es ist enorm wichtig, dennoch zu wissen, was die Projektpartner tun, warum sie es tun, und ob man gemeinsam auf Zielkurs liegt. Die Stichworte sind Transparenz, Workplace Awareness und Selbstorganisation.
Alles kein Problem?
Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Collaboration im Forschungsprojekt 1.0:



